Zähl Pixel
Türkei

Erdbeben schreckt Menschen in Istanbul auf

Das Erdbeben schreckte die Menschen in Istanbul auf. (Symbolbild)

Das Erdbeben schreckte die Menschen in Istanbul auf. (Symbolbild) Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Die Millionenmetropole Istanbul erschüttert am Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 5,0 – und weckt die Sorge vor Schlimmerem.

Von dpa Donnerstag, 02.10.2025, 14:40 Uhr

Istanbul. Ein Erdbeben der Stärke 5,0 hat die Millionenmetropole Istanbul erschüttert. Das Beben hatte seinen Ursprung in dem vor der Stadt gelegenen Marmarameer in einer Tiefe von 6,7 Kilometern, teilte die Katastrophenbehörde Afad auf der Plattform X mit. Die Erdbebenwarte Kandilli gab die Stärke mit 5,3 an. 

Das Beben war sowohl im europäischen als auch im asiatischen Teil der Stadt deutlich zu spüren. Vielerorts verließen Menschen Gebäude und versammelten sich auf den Straßen. Das Istanbuler Gouverneursamt teilte am Abend mit, es habe bisher Schadensmeldungen für vier Gebäude gegeben. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. Dem Beben folgten mehrere, schwächere Erschütterungen. 

Experten warnen regelmäßig

Die Türkei liegt in einer seismisch aktiven Zone und wird immer wieder von teils schweren Erdbeben erschüttert. Experten warnen regelmäßig vor der hohen Wahrscheinlichkeit schwerer Beben, insbesondere in der stark besiedelten Marmara-Region rund um Istanbul. Eine direkt vor der Küste Istanbuls verlaufende Verwerfungslinie gilt unter Experten als möglicher Ausgangspunkt für ein zukünftiges und überfälliges Beben mit einer Stärke von etwa 7. Erst im April hatte ein Erdbeben der Stärke 6,2 die Stadt erschüttert.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Trump für Machtwechsel im Iran

Nach den Massenprotesten im Iran verschärft sich der Ton zwischen Trump und Chamenei. Irans Führer macht den US-Präsidenten für die Demonstrationen verantwortlich. Trump kontert. Kommt es zum Angriff?

EU-Krisensitzung wegen Trumps Zollandrohung

Donald Trump hat im Konflikt um Grönland Zölle gegen acht europäische Staaten angekündigt. Heute berät die EU, wie eine Antwort aussehen könnte. Die EU-Spitzen warnen vor einer Abwärtsspirale.