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Energiewende

Erneut Rekord: Ausschreibungen für Windkraft ziehen an

Die Netzagentur verzeichnet derzeit einen Boom bei der Genehmigung neuer Windenergieanlagen an Land. (Symbolbild)

Die Netzagentur verzeichnet derzeit einen Boom bei der Genehmigung neuer Windenergieanlagen an Land. (Symbolbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Zahl der genehmigten Standorte für Windenergieanlagen steigt weiter. Ein zuletzt verzeichneter Höchstwert wurde übertroffen.

Von dpa 17.09.2024, 12:45 Uhr
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Bonn. Bei den Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land verzeichnet die Bundesnetzagentur erneut einen Rekord. Zum 1. August erhielten 230 Gebote mit einer Menge von 2.723 Megawatt einen Zuschlag, wie die Behörde mitteilte. Erstmals seit Februar 2022 war die Ausschreibung überzeichnet, ein Gebot erhielt daher keinen Zuschlag. Ausgeschrieben waren 2.709 Megawatt.

„Diese Ausschreibung ist ein Rekord. Das Gebotsvolumen dieser Runde ist so hoch wie noch nie: Die Gebotsmenge von fast 3 Gigawatt übertrifft das zur Erreichung des jährlichen Zubauziels notwendige Volumen von 2,5 Gigawatt deutlich“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. 

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen laut Bundesnetzagentur zwischen 5,73 und 7,35 Cent je Kilowattstunde, im Durchschnitt 7,33 Cent. Die größten Zusagen seien auf Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen (756 Megawatt, 84 Zuschläge), Brandenburg (385 Megawatt, 23 Zuschläge), Schleswig-Holstein (285 Megawatt, 24 Zuschläge), Hessen (246 Megawatt, 8 Zuschläge) und Niedersachsen (237 Megawatt, 24 Zuschläge) entfallen. 

Schon zum 1. Mai war ein Rekord bei den Windkraft-Ausschreibungen an Land verzeichnet worden. Die nächste Runde findet laut Netzagentur am 1. November statt.

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