„Explosives Material“: Durchsuchung in Bremerhaven endet in Sprengung
Der Schriftzug «Kampfmittelräumdienst» ist an einem Einsatzfahrzeug angebracht. Foto: Frank Molter/dpa
Bei einer Durchsuchung in Bremerhaven haben Ermittler am Freitag gefährliches Material gefunden, das später kontrolliert zur Sprengung gebracht wurde.
Bremerhaven. Die Polizei Bremerhaven hat am Freitag (16. Januar 2026) im Stadtteil Wulsdorf einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. Das teilte die Behörde am Abend mit. Hintergrund sei ein laufendes Ermittlungsverfahren in Bezug auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Bei der Durchsuchung stießen die Ermittler auf potenziell „explosives Material“. Worum es sich genau handelte, ließ die Polizei in ihrer Mitteilung offen. Die aufgefundenen Objekte wurden von Spezialisten der Bundespolizei untersucht und anschließend am späten Nachmittag im Bereich Seeborg/Luneplate kontrolliert zur Sprengung gebracht.
Gefahr für Unbeteiligte bestand laut Polizei nicht. Unterstützt wurden die Polizeikräfte von Einsatzkräften der Feuerwehr Bremerhaven und des Technischen Hilfswerks. Zum laufenden Ermittlungsverfahren selbst machte die Polizei keine Angaben und wollte dies zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht tun. (fk)
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