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Forschung zu Robotik-Akzeptanz

Forscher untersuchen Einsatz von Robotern in der Pflege

Der Roboter kommt etwa bei Gymnastikübungen in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz.

Der Roboter kommt etwa bei Gymnastikübungen in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Gesellschaft wird älter, gleichzeitig wächst die Personalnot in der Pflege. Oldenburger Wissenschaftler untersuchen, wie Roboter den Alltag in Pflegeeinrichtungen künftig unterstützen könnten.

Von dpa 19.01.2026, 05:35 Uhr
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Leer/Oldenburg. Wissenschaftler aus Oldenburg wollen herausfinden, wie menschenähnliche Roboter in der Zukunft die Arbeit von Pflegekräften in der Altenpflege unterstützen können. Dazu besuchen Forscher des Oldenburger Instituts für Informatik Offis aus dem Forschungsbereich Gesundheit mit dem humanoiden Roboter „Ameca“ Pflegeeinrichtungen im Nordwesten Niedersachsens. 

Kürzlich stellten Ingenieurin Celia Nieto Agraz und Neuropsychologe Björn Holtze den Roboter Senioren im Haus Friede in Leer in Ostfriesland vor. Der Roboter, der von dem Unternehmen Engineerd Arts entwickelt und konstruiert wurde, leitete eine Sitzgymnastik an und sang mit den Senioren das Volkslied „Alle Vögel sind schon da“. 

Die Wissenschaftler interessiert, wie die Maschine auf Menschen wirkt und ob sie akzeptiert wird. „Der andere Punkt ist, wir wollen gern zeigen, was für Technologie es schon gibt, aber auch was die Grenzen dieser Technologien sind. Was kann man schon erwarten, was auch realistisch ist“, sagte Nieto Agraz. Es sei nicht das Ziel, mit humanoiden Robotern Fachpersonal zu ersetzen. „Was wir wollen ist, noch anderes Werkzeug anzubieten.“ Möglich sei, dass ein Roboter wie „Ameca“ künftig als Hilfsmittel in den Pflegealltag integriert werde, etwa wenn es um Singen, Vorlesen oder Fitnessübungen gehe.

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