TFrauenpreiß enthüllt CDU-Agenda: Zwei Themen stehen im Fokus
CDU-Kandidat präsentiert seine Vision: Christoph Frauenpreiß spricht im Bülkauer Bürgerhus. Foto: Grell
CDU-Kandidat Christoph Frauenpreiß stellte im Kreis Cuxhaven nicht nur seine Agenda vor, sondern auch Ansätze zur Zukunft der Landwirtschaft und Einwanderung. Aber was steckt wirklich dahinter?
Kreis Cuxhaven. Das Bülkauer Bürgerhus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gäste wollten sich nicht nur ein Bild vom CDU-Direktkandidaten für die Bundestagswahl, Christoph Frauenpreiß, machen, sondern sich auch über das Wahlprogramm informieren. Der Bundestagswahl-Kandidat stellte sich im Anschluss an seine Rede den Fragen der Gäste.
Die Wirtschaft nach vorn bringen
Christoph Frauenpreiß stellte die Ziele der CDU für die „Agenda 2030“ vor. Zum einen sollen Arbeitsanreize gestärkt, Fachkräfte gesichert und die Gründung erleichtert werden. Zum anderen stehen eine Senkung der Energiepreise und eine Stärkung der Autoindustrie im Fokus.
„Außerdem soll die Mitte entlastet werden. Hierfür sollen die Überstundenzuschläge steuerfrei werden. Für die Ruheständler wollen wir eine Aktivrente schaffen. Das bedeutet, dass sie einen steuerfreien Verdienst bis zu 2000 Euro verdienen können“, erklärt Frauenpreiß.

Volles Haus im Bülkauer Bürgerhus: Bürger lauschen der Vorstellung der CDU-Agenda durch die Redner. Foto: Grell
Ein weiterer Punkt ist, den Staat fit für die Zukunft zu machen, indem es einen Bürokratie-Rückbau und eine grundlegende Reform der Bundesverwaltung gibt. Viel Zuspruch bekam Christoph Frauenpreiß, als das Thema Landwirtschaft aufkam. Denn die CDU wolle diese stärken.
Frauenpreiß will Wolf regulieren
„Wir unterstützen unsere Landwirte bei der artgerechten Tierhaltung und sorgen für die verlässliche Finanzierung“, versichert der Altenbrucher. Auch den Wolf ließ er nicht aus. Dieser solle reguliert werden, damit weniger Weidetiere gerissen werden.“
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Die Infrastruktur und Nachhaltigkeit spielen ebenfalls eine große Rolle im Programm der CDU. Frauenpreiß fährt fort: „Wir dürfen keinesfalls das Ehrenamt vergessen - es ist der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Das freiwillige Engagement muss gestärkt werden und auch der Sport braucht eine starke Stimme. Wir wollen den Vereinen mehr Vertrauen entgegenbringen.“
Der CDU-Politiker ist sich sicher, dass sie Deutschland nur voranbringen können, wenn der Wohlstand nicht verteilt wird, sondern erwirtschaftet. Im Anschluss an Frauenpreiß sagten auch der Niedersächsische CDU-Generalsekretär Dr. Marco Mohrmann und der Europapolitiker David McAllister einige Worte.
Einwanderungspolitik muss grundsätzlich angegangen werden
Dr. Marco Mohrmann weiß genau: „Die Themen des ländlichen Raumes sind es, die uns beschäftigen. Denn das sind die Punkte, die hier vor Ort bewegen.“ Die CDU-Politiker waren sich an diesem Abend alle einig, dass die Einwanderungspolitik grundlegend angegangen werden muss.
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„Wir sind auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen und sollten ihnen den Weg vereinfachen. Aber wir benötigen keine weitere Einwanderung in den Sozialstaat“, so Mohrmann. Er plädiert zudem dafür, dass in der Politik „wieder mehr auf den gesunden Menschenverstand gehört werden muss“.
Der Europapolitiker David McAllister stimmte seinen Vorrednern zu. Er freut sich besonders über den Generationswechsel, den „Enak Ferlemann strategisch klug eingeleitet hat“ und ist sich sicher, dass die CDU mit Christoph Frauenpreiß einen „kompetenten und engagierten“ Abgeordneten gewonnen hat.

David McAllister freut sich über den Generationswechsel bei der CDU. Foto: Grell