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Künstliche Intelligenz

Gates: KI könnte Tod einer Milliarde Menschen verursachen

Microsoft-Mitgründer Bill Gates schließt sich Warnungen vor Gefahren Künstlicher Intelligenz an. (Archivbild)

Microsoft-Mitgründer Bill Gates schließt sich Warnungen vor Gefahren Künstlicher Intelligenz an. (Archivbild) Foto: Jae C. Hong/AP/dpa

Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch KI häufen sich Warnungen vor existenziellen Risiken der Technologie. Microsoft-Mitgründer Bill Gates sieht eine Milliarde Leben in Gefahr.

Von dpa 25.09.2026, 18:45 Uhr
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San Francisco. Microsoft-Mitgründer Bill Gates sieht die Gefahr, dass Künstliche Intelligenz zum Tod von einer Milliarde Menschen führen könnte. Deswegen ist er für eine gesetzliche Regulierung der Technologie, wie der 70-Jährige in einem TV-Interview sagte.

„KI ist sicherlich mächtig genug, um Ereignisse voranzutreiben, die eine Milliarde Todesfälle verursachen“, antwortete Gates dem US-Sender NBC auf eine Frage zu aktuellen Warnungen, die Technologie könne die Menschheit auslöschen. „Es gab noch nie eine so mächtige Waffe wie Menschen mit bösen Absichten, die die neusten KI-Werkzeuge verwenden“, sagte er. Zugleich schränkte Gates ein, dass es „ziemlich schwer“ wäre, „100 Prozent“ der Menschen zu treffen.

Wegen der Gefahren sei es „absolut“ notwendig, in Washington Gesetze dazu zu verabschieden, betonte der Microsoft-Mitgründer. Behörden und Politiker müssten sich auf verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen und Aufsicht über die Technologie einigen. „Niemand glaubt, dass Selbstregulierung ausreicht“, sagte Gates. Zuletzt hatten nach eigenständigen Hacking-Attacken durch KI-Software auch führende Labore wie Anthropic und der ChatGPT-Entwickler OpenAI sich dafür ausgesprochen, die Entwicklung Künstlicher Intelligenz abzubremsen.

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