Geldregen in Stade: Millionen fürs Freibad in Bützfleth
Das Sportbecken im Freibad Bützfleth. Der Rettungsring hat eine gewisse Symbolkraft. Foto: Strüning
Zwei Millionen Euro Fördergelder vom Bund fließen in die Sanierung des Freibads Bützfleths. 2027 soll der Umbau starten. Das ist geplant.
Stade. Der Bund investiert mit dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten, Schwimmbäder“ in den Erhalt und die Modernisierung von Schwimmbädern in ganz Deutschland.
Dafür stehen zusätzlich zur Sportmilliarde insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilt die CDU-Bundestagsabgeordnete Vanessa Zobel aus Bremervörde mit. Davon profitiert auch das Freibad Bützfleth.
Bundestagsabgeordnete freuen sich über Zuschüsse
Sie freut sich ebenso wie Svenja Stadler (SPD) aus dem Landkreis Harburg über dieser Förderung. „Das sind Millionen, die ganz konkret bei uns vor Ort ankommen“, so Zobel. Sie freue sich besonders für die Kinder und Familien, die von einem gut erhaltenen Schwimmbad profitieren. Das sei fürs Land ein starkes Signal.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler betreut für die Sozialdemokraten den Wahlkreis Stade-Bremervörde mit. „Ich hoffe, dass mit dieser Fördersumme der langfristige Betrieb des Bads gesichert werden kann“, sagt sie.
Bützflether Freibad: So teuer wird die Sanierung
Wie wichtig den Bützflethern ihr eigenes Freibad ist, haben sie bewiesen. Eine Schließung des großzügig angelegten Freibads aus den 70er Jahren steht nicht mehr zur Debatte, die Sanierung ist beschlossene Sache.
2027 geht es los. Das wird einiges kosten: Allein für Planung und Genehmigung seien 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Letzten Endes sollen fast acht Millionen Euro investiert werden.
Neue Technik und kleinere Becken im Freibad
Neue Mess- und Regeltechnik, eine energetische Optimierung und eine Photovoltaikanlage sollen die Anlage auf den neuesten Stand bringen. Bei den Schwimmbecken musste der Verein Kompromisse machen. Die Wassermassen, die beheizt und gefiltert werden müssen, sind ein großer Kostenfaktor.
„Das Sprungbecken konnten wir halten, den Einschwimmkanal leider nicht“, erklärt Freibad-Fördervereinsvorsitzender Hartmut Meyer. Für einen überdachten Zugang zum Schwimmbecken soll trotzdem gesorgt werden. Das Nichtschwimmerbecken wird in Zukunft etwas kleiner, dafür wird ein neuer Wellnessbereich mit Sprudelbecken eingebaut.
An Top-Tagen nutzen bis zu 1500 Menschen das Freibad. In den Sommerferien ist es meist gut besucht, besonders von Familien. „Jeder Besuch wird subventioniert. Je mehr Menschen das Bad nutzen, desto eher ist das zu rechtfertigen“, sagt Meyer.
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