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Getötete Frau im Wald im Landkreis Harburg soll Prostituierte sein

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

In einem Waldgebiet bei Stelle ist am frühen Sonnabendmorgen die Leiche einer Frau gefunden worden. Kurze Zeit später kann die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen.

Sonntag, 15.05.2022, 01:00 Uhr

Update: 15. Mai, 14.45 Uhr, weitere Erkenntnisse der Polizei

Nach dem Fund einer Frauenleiche in der Nähe von Hamburg hat die Polizei einen 31 Jahre alten Mann festgenommen. Er sei dringend verdächtig, ein Tötungsdelikt begangen zu haben, erklärte ein Polizeisprecher. Der Mann sollte am Sonntag vor den Haftrichter kommen.

Bei der Toten handelt es sich den Angaben zufolge um eine 35-Jährige. Die Polizei war nach dpa-Informationen am frühen Sonnabendmorgen von der Lebensgefährtin des Mannes informiert worden. Nahezu zeitgleich meldete sich ein Zeuge bei der niedersächsischen Polizei.

Berichte: Getötete Frau arbeitet als Gelegenheitsprostituierte

Die Besatzung eines Streifenwagens fand die Leiche in einem Wald nahe der niedersächsischen Ortschaft Stelle (Landkreis Harburg). Sie habe Anzeichen körperlicher Gewalt aufgewiesen, hieß es. Niedersächsische Beamte hätten wenig später den 31-Jährigen festgenommen.

Nach Informationen des „Hamburger Abendblatt“ handelte es sich bei der Toten um eine 35 Jahre alte Gelegenheitsprostituierte, die über Anzeigen im Internet inserierte. 

Der Fundort ist nach vorläufigen Erkenntnissen der Ermittler nicht der Tatort. Die Polizei vermutet, dass die 35-Jährige im südlichen Hamburger Stadtgebiet getötet wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Lokalisierung des Tatorts dauerten an, hieß es. Die Untersuchungen führen die Staatsanwaltschaft und die Hamburger Mordkommission. (dpa)

In diesem Waldstück bei Stelle ist die Leiche gefunden worden. Foto: Sebastian Peters/NonstopNews/dpa

In diesem Waldstück bei Stelle ist die Leiche gefunden worden. Foto: Sebastian Peters/NonstopNews/dpa

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