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2. Liga

HSV gewinnt dank Glatzel-Dreierpack gegen Nürnberg

Hamburgs Spieler jubeln nach dem Elfmeter-Tor zum 4:1.

Hamburgs Spieler jubeln nach dem Elfmeter-Tor zum 4:1. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Daniel Bockwoldt

Der HSV verabschiedet sich mit einem versöhnlichen 4:1 gegen Nürnberg aus der sportlich missglückten Saison ohne Aufstieg. Glatzel ragt mit drei Treffern heraus.

Von dpa Sonntag, 19.05.2024, 18:10 Uhr

Hamburg. Der Hamburger SV hat sich auch dank des entfesselt aufspielenden Torjägers Robert Glatzel mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg und dem vierten Tabellenrang aus der Zweitliga-Saison verabschiedet. Am Sonntag siegte der Club von Trainer Steffen Baumgart mit 4:1 (3:1) gegen den 1. FC Nürnberg. Für beide Clubs hatte der Ausgang keine sportliche Auswirkung mehr. Nürnberg beendet die Saison als Tabellenzwölfter.

Glatzel, der nun auf 22 Saisontreffer kommt, teilt sich die Torjäger-Krone mit dem Düsseldorfer Christos Tzolis und Hertha-Angreifer Haris Tabakovic. Glatzel (6. Minute/28./90.+5) und Lukasz Poreba (22.) erzielten die Tore für die Hanseaten. Nürnbergs Lukas Schleimer (16.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

Nach einem schlimmen Fehler von Innenverteidiger Iván Marquez ließ sich Glatzel nicht lange bitten und vollendete ungestört allein vor dem FCN-Tor. Der Angreifer hielt beim Jubeln ein Trikot des wegen Dopings gesperrten HSV-Abwehrspielers Mario Vuskovic hoch. Er widmete damit sein Tor dem Team-Kollegen, der unter der Woche unter Tränen seine Unschuld beim Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof Cas beteuert hatte. Schon vor der Partie hatten sich die HSV-Spieler mit einem Aufwärmshirt solidarisch mit Vuskovic gezeigt.

Besonders unglücklich war der Gegentreffer für Nürnbergs Torwart Jan Reichert. Der 22-Jährige aus dem Regionalliga-Team feierte in der Hansestadt sein Profi-Debüt. Die Franken kamen durch den Kopfballtreffer von Schleimer zurück in die Partie. Der 24-Jährige hatte von der unsortierten HSV-Defensive profitiert. Noch in der ersten Hälfte erhöhten Poreba und Glatzel. Per Strafstoß erzielte Hamburgs bester Torjäger dann noch den Treffer zum Endstand. (dpa)

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Burchard Neumaier
20.05.202410:07 Uhr

Habe ich was nicht mitbekommen? Ist die Geldverbrennungsmaschine vom Volkspark etwa doch aufgestiegen? Nee, die mit Rautenbrille ausgestattete Redaktion begreift es einfach nicht, daß es auch in der nächsten Saison keinen Erstligafußball im "Kühne-Stadion"gibt, trotz tapferer Anzeigenschaltung von HBI.

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