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C-Juniorinnen

THorneburger „Badgirlz“ haben Bock auf Handball-Oberliga

Horneburger Jubel nach dem entscheidenden Relegationsspiel. Foto: Verein

Horneburger Jubel nach dem entscheidenden Relegationsspiel. Foto: Verein

Sie nannten sich selbst „Badgirlz“, haben in der vergangenen Saison jedes Oberligaspiel verloren. Jetzt wollen die C-Juniorinnen des VfL Horneburg den nächsten Anlauf in der höchsten Spielklasse ihrer Altersstufe starten.

Von Tim Scholz Donnerstag, 29.06.2023, 15:00 Uhr

0:36 Punkte - Horneburg wurde in der abgelaufenen Saison mit 18 Niederlagen Tabellenletzter, verlor die meisten Partien haushoch. Gegen den Meister Buxtehuder SV zum Beispiel gab es eine 13:36- und 10:46-Klatsche. Gegen die JSG Fredenbeck/Stade war man ebenfalls chancenlos. „Das war ein hartes Jahr“, sagt Boris Möller.

"Badgirlz" lassen sich nicht entmutigen

Der VfL-Trainer war gefordert, die Mannschaft bei Laune zu halten. Und das schien zu funktionieren. Die Spielerinnen, die damals zu den jüngsten der Liga gehörten und auf dem Feld ängstlich agierten, verloren nicht den Spaß am Handball.

Möller stellte im Saisonverlauf fest, dass die Mannschaft Fortschritte machte. Gegen den Vorletzten Werder Bremen verspielte sie erst kurz vor dem Ende der 50 Spielminuten die ersten möglichen Punkte. „Wir haben ein tolles Niveau erreicht“, findet Möller. Der Coach ist zuversichtlich, dass mit dieser Erfahrung in der neuen Saison mehr möglich ist.

VfL Horneburg bereit für die Oberliga

In einer Relegation konnte sich der VfL Horneburg Platz drei sichern und damit erneut für die C-Jugend-Oberliga qualifizieren. Der Jubel war groß nach dem entscheidenden Sieg gegen die HSG Stuhr (36:20). „Als älterer Jahrgang wollen wir zusehen, auch mal Spiele zu gewinnen“, sagt Möller. Vor allem wollen die Horneburgerinnen die Mannschaften schlagen, gegen die es in der vergangenen Saison deutliche Packungen gab. „Alle haben total Bock auf die Oberliga.“ Einen Tabellenplatz im Mittelfeld hält der Trainer für möglich.

Schließlich hat sich die Mannschaft spielerisch entwickelt. „Wir sind inzwischen sehr viel präsenter auf dem Feld, haben weniger Angst vor körperlich größeren Gegnerinnen und bewegen uns besser in der Abwehr“, sagt Möller. Was außerdem helfen könnte: Die Mannschaft bleibt zusammen. „Das ist auch mein Ziel“, sagt Möller: „Ich möchte die Mannschaft durch die Jugendzeit bringen.“

Die „Badgirlz“ sind fest entschlossen, ihren Ruf abzulegen.

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