In Harsefelds Bioladen zieht wieder Leben ein
Schon in gut zwei Wochen wollen Janina Burkhardt, Malgorzata Kuss und Manfred Radtke ihren Bioladen für Besucher öffnen. Foto: Ahrens
Gut einen Monat nachdem der Bioladen "Florentine" seine Türen schloss, tut sich wieder etwas. „URnatur“ zieht in die Räume in der Marktstraße ein. Die drei Inhaber wollen mit ihrem neuen Bioladen nicht nur die Lücke schließen, die "Florentine" hinterlassen hat.
Gut einen Monat nachdem der Bioladen "Florentine" seine Türen schloss, tut sich wieder etwas. „URnatur“ zieht in die Räume in der Marktstraße ein. Die drei Inhaber wollen mit ihrem neuen Bioladen nicht nur die Lücke schließen, die "Florentine" hinterlassen hat.
In den vergangenen Tagen stand die Tür in der Marktstraße 11 immer wieder offen. Die ersten Kisten, Regale und Lebensmittel sind durch das Glas zu erkennen. Viele Harsefelder bleiben stehen. „Was kommt denn hier rein?“ wird neugierig gefragt. Janina Burkhardt, Malgorzata Kuss und Manfred Radtke haben die Antwort: Wieder ein Bioladen, „URnatur“ wird der Name sein.
Eröffnung bereits in gut zwei Wochen
„Unser Ziel ist es, am 24. März aufzumachen“, sagt Janina Burkhardt (39). Viele Menschen würden versuchen rauszufinden, wie man nachhaltiger leben kann. Mit dem neuen Laden wolle die studierte Biologin einen Ort schaffen, wo sich darüber ausgetauscht werden kann. „Wir wollen ein Treffpunkt in Harsefeld werden, jeder ist willkommen“, sagt sie.
Unterstützt wird sie dabei von den zwei Mitinhabern: Malgorzata Kuss (49) ist als Kosmetikerin auf Naturkosmetik spezialisiert, und Ernährungscoach. Manfred Radtke (54) betreibt ein Unternehmen für die Beratung von erneuerbaren Energien.
Unverpackt-Abteilung wird integriert
Der vorherige Bioladen „Florentine“ hatte erst vor fünf Wochen geschlossen. Harsefeld sei noch nicht reif gewesen für etwas, was in großen Städten funktioniere, hieß es damals aus dem Florentine-Team. Die neuen Inhaber wollen die Harsefelder nun mit einem ganzheitlichen Konzept überzeugen. Auch alte Bekannte werden dabei sein: Der Laden hat den Kern der vorherigen Mitarbeiter übernommen.
Bei den Bio-Lebensmitteln wollen die Betreiber auf Regionalität achten. Auch ein Unverpackt-Bereich soll integriert werden. Gesundes Frühstück in Form von Gebäck und Porridge werde es ebenfalls geben – sowohl zum Mitnehmen und vor Ort. Auf frisches Obst und Gemüse soll ein besonderes Augenmerk liegen, weil durch den Brand bei Kögel derzeit eine Lücke herrscht. „Unsere Lieferanten beliefern uns täglich“, kündigt Malgorzata Kuss an. Insgesamt wolle sich das Trio „aktiv an der Entwicklung Harsefelds beteiligen und in den Ort integrieren“ – und das schon in gut zwei Wochen.