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Besondere Zugabe

Kino und Kirche: Buxtehude bietet etwas anderen Filmabend

Bernd Keichel, Betreiber des City Kinos Buxtehude, und Paulus-Pastor Jan Lohrengel.

Bernd Keichel, Betreiber des City Kinos Buxtehude, und Paulus-Pastor Jan Lohrengel. Foto: St. Paulus Kirchengemeinde

In Buxtehude machen Kino und Kirche ab sofort gemeinsame Sache. Die neue Kooperation holt vielfältige Filmerlebnisse auf die Leinwand - mit besonderer Zugabe.

Von Redaktion 14.09.2026, 12:55 Uhr
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Buxtehude. „Kirchen und Kino - der Filmtipp!“ ist ein Projekt der Landeskirche Hannovers. Das Format hatte vor genau 20 Jahren seinen Start. In diesem Jahr ist Buxtehude erstmals dabei.

Das Buxtehuder City Kino und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Buxtehude (ACK) sind eine von nur zehn Kooperationen in Niedersachsen, die dazugehören. Zwischen September und April laufen immer am dritten Dienstag eines Monats, jeweils um 19.30 Uhr, besonders sehenswerte Filme, die von St. Paulus, St. Petri und St. Mariä Himmelfahrt ökumenisch begleitet werden.

Spannende Gäste im Buxtehuder City Kino

Vor oder nach der Filmvorführung sind Kinofans zu einem Gespräch eingeladen, bei dem oft spannende Gäste zu erwarten sind: Zum Auftakt mit „Sentimental Value“ am 15. September kommt die Schauspielerin Birgit Steinhart (Gesangs- und Schauspielschule A Cappella und Theater im Hinterhof). In dieser Geschichte versucht ein Vater, mit den Mitteln der Kunst Kontakt zu seinen erwachsenen Töchtern zu finden.

In „Karla, die Würde des Kindes ist unantastbar“ kämpft die kleine Karla 1962 auf Basis des neu geschaffenen Grundgesetzes gegen das, was ihr übergriffiger Vater für sein gutes Recht hält. Zu diesem Film hat Staatsanwältin Kerstin Lindenberg zugesagt. Und auch das weitere Programm bietet Anknüpfungspunkte für Gespräche.

Der Eintritt kostet 7,50 Euro. Eine Film-Übersicht gibt es unter www.st-paulus-buxtehude.de/Aktuell/Kino. (fen)

Die Filme im Überblick

  • 15. September: Sentimental Value
  • 20. Oktober: Karla, die Würde des Kindes ist unantastbar
  • 17. November: Dann passiert das Leben
  • 15. Dezember: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
  • 19. Januar: Der Tod ist ein Arschloch
  • 16. Februar: In die Sonne schauen
  • 16. März: Vier minus drei
  • 20. April: The Life of Chuck

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