Mehr als 500 Stellungnahmen sind zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms beim Landkreis eingegangen. Der setzt beim Kleiabbau in Kehdingen weitere Hebel in Bewegung.
Klei für den Deichbau: Damit der Deichverband Klei auf Vorrat ordern kann, braucht er Lagerflächen. Die sollen künftig auch im Schutzgebiet möglich sein.
Krater hinterm Deich und zum Schutzwall aufgetürmter Acker? Ein Szenario, für das es keine rechtliche Grundlage gibt, sagt der Chefplaner Simon Grotthoff.
80 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Ratssitzung in Balje. Sie treibt um, dass 540 Hektar Kleierde, also bestes Ackerland, in den Deich verbaut werden sollen.
Der Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms weist 540 Hektar wertvollste Flächen für Kleiabbau aus. Soll mit Kehdinger Erde der Deich bis Hamburg ertüchtigt werden?