AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Norddeutschland

Tötungsdelikt? 25-Jähriger in Delmenhorst tödlich verletzt

Die Polizei gibt zunächst nur wenige Informationen preis. (Illustration)

Die Polizei gibt zunächst nur wenige Informationen preis. (Illustration) Foto: Jens Büttner/dpa

Ein Mann ist auf dem Weg ins Krankenhaus, als bei der Polizei Delmenhorst ein Notruf eingeht. Kurz darauf wird der Tod des 25-Jährigen festgestellt. Und noch ein Schwerverletzter wird gefunden.

Von dpa 26.09.2026, 18:00 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Delmenhorst. Ein tödlich verletzter 25-Jähriger ist am späten Freitagabend in Delmenhorst bei Bremen gefunden worden. Im Krankenhaus stellten die Ärzte seinen Tod fest, wie die Polizei mitteilte. Man habe Ermittlungen hinsichtlich eines Tötungsdelikts aufgenommen. Der junge Mann erlitt Schnittverletzungen.

Zur Ursache der Verletzungen gab es zunächst keine Angaben. Mutmaßlicher Tatort dürften den Angaben zufolge die Delmenhorster Graftanlagen sein, ein innerstädtischer Park.

Eine Sprecherin der Polizei sagte, der Mann habe sich auf dem Weg ins Krankenhaus befunden, als die Polizei alarmiert worden sei. Zur Frage, wer den Notruf wählte, machte sie keine Angaben. Der Verletzte sei jedenfalls nicht im Rettungswagen transportiert worden.

Kein Zusammenhang zwischen beiden Opfern?

Wenige Stunden später ging bei der Polizei in Delmenhorst ein weiterer Notruf wegen eines Schwerverletzten ein. Dieser, ein 13-jähriger Junge aus Oldenburg, kam ebenfalls mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus.

Angaben zur Ursache der Verletzungen machte die Behörde auch hier nicht. Ermittelt werde in alle Richtungen. Von einem Zusammenhang mit dem ersten Fall werde nicht ausgegangen.

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Stromausfall sorgt für Großbrand im Norden

Ein Netzfehler legte am Morgen in fünf Kreisen Schleswig-Holsteins den Strom für rund 40.000 Menschen lahm. Auf den Stromausfall folgten Brände mit teils enormen Schadenshöhen.