Mario Scheffler sorgt im Alleingang für den Ausgleich
Mario Scheffler von der SG Lühe
Am vergangenen Spieltag holte der Kreisligist SG Lühe den ersten Saisonsieg, ein 6:5 bei D/A IV. Mario Scheffler traf gleich vier Mal. Sein Vorbild spielt bei den Bayern.
Er besorgte im Alleingang den 3:3-Ausgleich nach den 0:2- und 1:3-Rückständen. Danach lief es für die SG. Kurz vor Spielende zog sich der 28-Jährige noch einen Rippenanbruch zu, zwei Rippen sind geprellt. „Er ist unser Ausnahmespieler“, sagt Trainer Nikolai Müller. Scheffler war nur kurz ambitioniert. 2013/14 spielte er für den VfL Stade in der Bezirksliga, die zwei darauf folgenden Saisons für die TuS Güldenstern Stade in der Landes- beziehungsweise Bezirksliga. Dann zog es ihn 2016 wieder zurück zu seiner SG Lühe.
Trotz seiner schmerzhaften Rippenverletzung will er am Wochenende wieder auflaufen. Mit Ibuprofen geht das schon, sagt der Elektriker und lacht. Er hofft, dass die SG Lühe wie schon so oft am Ende doch noch den Klassenerhalt schafft.
Was war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?
„Das war das letzte Saisonspiel 2013 mit Lühe gegen Wiepenkathen II. Wir mussten gewinnen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ich habe zwei Tore gemacht, eins davon per Fallrückzieher und wir haben 3:1 gewonnen. Ich hatte vor dem Spiel zum Trainer gesagt, dass ich beim Abstieg das sinkende Schiff nicht verlassen würde. So konnte ich zum VfL Stade gehen.“
Was war Ihr schlimmstes Erlebnis auf dem Fußballplatz?
„Als ich mir nach meinem Kreuzbandriss nach vier, fünf Spielen gleich wieder einen Kreuzbandriss zuzog.“
Wer ist Ihr Vorbild?
„Derzeit imponiert mir sportlich Jamal Musiala. Der zieht sein Ding durch, lässt sich nicht beirren und ist bärenstark.“