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Mindestens zehn Tote bei Zugunglück in Spanien

Bei dem Unglück entgleisten zwei Waggons eines Zuges des privaten Bahnunternehmens Iryo.

Bei dem Unglück entgleisten zwei Waggons eines Zuges des privaten Bahnunternehmens Iryo. Foto: Juanma Jiménez/EUROPA PRESS/dpa

Bei einem Zugunglück in Spanien gibt es viele Tote, zwei Waggons stürzen einen Bahndamm hinunter. Das Unglück weckt Erinnerungen an die schwere Katastrophe von Adamuz im Januar.

Von dpa 28.10.2026, 11:10 Uhr
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Madrid. Bei einem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge südlich von Madrid sind nach Angaben einer Sprecherin der spanischen Regionalregierung von Kastilien-La Mancha mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Es gebe auch zahlreiche Verletzte, die Zahl der Todesopfer könne steigen, wurde sie im staatlichen TV-Sender RTVE zitiert.

Bei dem Unglück nahe Urda in der Provinz Toledo entgleisten zwei Waggons eines Zuges des privaten Bahnunternehmens Iryo. Die Waggons stürzten nach Informationen des Fernsehsenders RTVE einen Bahndamm hinunter. Der zweite Zug stammt von der staatlichen Bahngesellschaft Renfe. 

Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen, wie der spanische Bahnnetzbetreiber Adif mitteilte. Die Ursache des Zusammenstoßes war zunächst unklar.

Ministerpräsident Sánchez zeigt sich bestürzt

Der Unfall ereignete sich Medienberichten kurz vor 9.00 Uhr. Ein Hochgeschwindigkeitszug habe einen anderen von hinten gerammt, als beide in Richtung Süden nach Andalusien unterwegs gewesen seien, hieß es aus Adif-Kreisen.

„Bestürzt über das schwere Zugunglück in Toledo“, schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X. Er sprach den Betroffenen und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Der Unfall weckt Erinnerungen an das schwere Zugunglück vom Januar dieses Jahres bei Adamuz in Andalusien. Damals entgleiste ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug und stieß mit einem entgegenkommenden Zug von Renfe zusammen. Bei dem Unglück kamen 46 Menschen ums Leben, mehr als 150 wurden verletzt.

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