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Verkehr

Meilenstein beim Brennerbasistunnel - Durchschlag geschafft

Vor einer Sprengung: Arbeiten für den Brennerbasistunnel (BBT). (Archivbild)

Vor einer Sprengung: Arbeiten für den Brennerbasistunnel (BBT). (Archivbild) Foto: Angelika Warmuth/dpa

Mineure aus Italien und Österreich können sich die Hände reichen: Die beiden bisher separaten Baustellen des Brennerbasistunnels sind mit dem Durchschlag der Haupttunnelröhren nun zusammengeführt.

Von dpa 29.07.2026, 10:30 Uhr
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Bozen. Beim Bau des Brennerbasistunnels sind die beiden Haupttunnelröhren an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien miteinander verbunden worden. Wie die Betreibergesellschaft BBT und das Land Südtirol mitteilten, erfolgte der Durchschlag am Dienstag rund 1.400 Meter unterhalb des Brennerpasses. Die Mineure beider Seiten trafen dabei erstmals in den Haupttunnelröhren aufeinander und reichten sich die Hände.

Nach Angaben des Landes Südtirol sind damit nun alle 230 Kilometer des Tunnelsystems ausgebrochen. „Es handelt sich um einen Meilenstein für ein vereintes Europa auf Schienen und für die Mobilität der Menschen“, erklärte der Südtiroler Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider. Mit dem Durchschlag sind die beiden bisher separaten Baustellen zusammengeführt.

Der Brennerbasistunnel und die dazugehörigen Zuleitungsstrecken in Bayern, Tirol und Italien sollen die über 150 Jahre alte, kurvige Bimmelbahnstrecke über die Alpen ersetzen und die Fahrzeit von München nach Verona um etwa zwei auf dreieinhalb Stunden verkürzen. Seit 2015 wird im Gebirge gegraben und gebohrt, nach derzeitiger Planung soll der Tunnel 2032 in Betrieb gehen. Die Planung der Zuleitungsstrecken in Österreich und Italien ist weit fortgeschritten.

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