Mit erst 26 Jahren: Frühere Buxtehuderin muss Karriere beenden
Aimee von Pereira (rechts) zeigte bei der jüngsten WM starke Leistungen im deutschen Mittelblock. Foto: Federico Gambarini/dpa
Die Abwehrchefin der Handball-Nationalmannschaft muss aufhören. Grund sind bei Aimée von Pereira gesundheitliche Probleme.
Kopenhagen. Vize-Weltmeisterin Aimée von Pereira beendet wegen gesundheitlicher Probleme ihre Handball-Karriere mit sofortiger Wirkung. Wie der Deutsche Handball-Bund (DHB) erklärte, hatte die 26 Jahre alte Abwehrspezialistin von Kopenhagen Handbold vorher unter anderem Bundestrainer Markus Gaugisch informiert.
„Auch wenn mir die Entscheidung, meine Handball-Karriere zu beenden, schwergefallen ist, bin ich dankbar für alles, was mir dieser Sport gegeben hat – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld“, sagte sie in einer Vereinsmitteilung.
Die Abwehrchefin sei sportlich mit ihren Qualitäten sowie auch abseits der Platte mit ihrer Persönlichkeit schnell ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft geworden, sagte Gaugisch: „Aimée war in unseren Planungen eine wichtige Spielerin. Wir bedauern den Entschluss von ihr.“
Gesundheit jetzt im Vordergrund
Die Entscheidung habe sie mit reiflicher Überlegung getroffen, hieß es in der Vereinsmitteilung weiter. Grund war demnach eine lange Zeit, die von Krankheit, Verletzungen und Rehabilitation geprägt gewesen war. Nun wolle sie ihre Gesundheit in den Vordergrund stellen und ihrem Körper die nötige Ruhe und Erholung gönnen, sagte von Pereira.
Die gebürtige Hamburgerin spielte von 2017 bis 2018 in der Jugend des Buxtehuder SV. Mit dem BSV gewann die Rechtshänderin die A-Juniorinnen-Bundesliga (2017). Über Bayer Leverkusen ging es für von Pereira ins Ausland, wo dann erst jüngst ihr großer Stern aufging. Jetzt das abrupte Ende.
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