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Tierseuche

Myxomatose bei Feldhasen in Pinneberg entdeckt

Nun sind auch im Kreis Pinneberg Feldhasen an Myxomatose gestorben. (Symbolbild)

Nun sind auch im Kreis Pinneberg Feldhasen an Myxomatose gestorben. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Ein Virus bedroht Hasen und Wildkaninchen in Schleswig-Holstein. Mittlerweile sind auch im Kreis Pinneberg Tiere an Myxomatose erkrankt. Was Bürger wissen sollten.

Von dpa 14.10.2025, 11:50 Uhr
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Pinneberg. Die unter Hasen und Kaninchen grassierende Virusinfektion Myxomatose ist nun auch im Kreis Pinneberg nachgewiesen worden. Drei Feldhasen wurden in den Bereichen Haseldorf, Groß Offenseth und Seeth-Ekholt im September mit entsprechenden Symptomen tot aufgefunden und im Landeslabor untersucht, wie der Kreis am Dienstag berichtete. Mehrere Tiere wurden positiv auf die Viruserkrankung getestet.

Bereits im Juli war die Seuche bei verendeten Tieren aus dem Kreis Dithmarschen nachgewiesen worden. Auch im Kreis Nordfriesland wurden Fälle gemeldet. „Wir gehen davon aus, dass die Myxomatose im ganzen Kreis Pinneberg verbreitet ist“, erklärte Antje Lange, die Leiterin des Veterinäramts im Kreis Pinneberg. Eine Gesamtzahl der betroffenen Tiere lasse sich nicht abschätzen.

Myxomatose ist eine Viruserkrankung nur bei Hasen und Kaninchen. Für andere Tiere und den Menschen ist das Virus ungefährlich. „Der Kontakt mit toten Hasen sollte aber dennoch vermieden werden“, erklärte Lange. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch stechende Insekten wie Mücken und Flöhe. Hauskaninchen können geimpft werden. Hunde sollten in der Feldmark an der Leine laufen.

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