Wölfe sind in der dicht besiedelten Region im Süden von Hamburg aktiv. In Buxtehude gab es in diesem Jahr zum dritten Mal einen bestätigten Angriff auf Schafe.
Die Zahl der Wolfsangriffe auf Weidetiere steigt an. Diesmal haben Raubtiere eine Herde vom Aussterben bedrohter Heidschnucken fast ausgelöscht - darunter ein besonders wichtiges Tier.
Der Besitzer spricht von einem Massaker: Von einer Herde in Stade mit ursprünglich 20 Tieren blieben nur zwei nach dem Angriff unverletzt. Er passt in die Jahreszeit.
Das ist für viele Landwirte besorgniserregend: Es gibt den Verdacht, dass Wölfe in einen Stall eingedrungen sind. Außerdem gibt es einen ersten Nutztierriss in Buxtehude.
Sie galt in Deutschland als ausgerottet: die nur für Tiere tödliche Maul- und Klauenseuche. Doch vor einigen Tagen trat sie in Brandenburg auf. So reagieren Landwirte aus der Region auf das Thema.
Mit Mahnfeuern wollen sie auf die Situation der Weidetierhalter in Wolfsgebieten aufmerksam machen: Landwirte und Pferdehalter setzten auf dem Dobrocker Reitgelände in der Wingst ein Zeichen.
Die Tierseuche Blauzungenkrankheit verursacht in diesem Jahr, insbesondere bei Wiederkäuern, viel Leid. Sie verläuft bei Schafen und Ziegen oft tödlich. Rinder erkranken mild. Dennoch wird bei ihnen die Impfung empfohlen. Wir durften dabei sein.
Vor allem Schafherden sind von der Blauzungenkrankheit betroffen. Doch auch im Kuhstall grassiert die Seuche. Dass es so arg wird, das habe „niemand erwartet“, sagt Jan Pape, Co-Vorsitzender des Landvolkverbands Bremervörde-Zeven.
Werden diese Bilder jetzt auf der Stader Geest zur Routine? Drei Wochen nach dem ersten Angriff starben wieder drei Schafe. Tatort war diesmal ein Ort auf der Geest.
Ist es fehlender Mut, eine romantische Vorstellung vom Wolf, Angst vor der eigenen Wählerklientel oder schon aktive Wahlhilfe für Populisten? Was es auf dem Land jetzt vor allem braucht.
Jetzt müssen sich auch zunehmend Tierhalter in Buxtehude und Neu Wulmstorf Sorgen um ihre Weidetiere machen. In den vergangenen Monaten gab es gleich mehrere Nutztierrisse in der Region. Betroffen waren immer Schafe.
Gewarnt hat der Deichverband der Zweiten Meile im Alten Land davor seit Jahren, jetzt ist es passiert: Zum Start der Weidesaison gab es den ersten Wolfsangriff auf Schafe im Küstenschutzeinsatz. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Eine Serie von Angriffen auf Schafe, Rinder und Pferde hat es gezeigt. Die Wölfe sind im Landkreis Stade wieder heimisch. Die Grünen wollen mit Wolfsberater Michael Ohlhoff diskutieren, wie das Zusammenleben mit dem Wolf funktionieren kann.
Der Wolf hat die Voraussetzungen für die Weidetierhaltung bereits massiv verändert. Aber auch bei Eltern von Kindern ist die Angst vor Angriffen präsent. Das hat eine Umfrage der CDU Harsefeld gezeigt - und das sind die Antworten der Bürger.
Tierhalter und Landwirte beklagen enorme Schäden durch Wölfe. Mit einem schnelleren Abschuss von problematischen Tieren wollen die Umweltminister dem Rechnung tragen. Nicht alle sind zufrieden.
Nordkehdingen
T
Die Serie reißt nicht ab: Mittwochabend wurde ein totes Rind auf einer Weide in Schüttdamm (Osten) gefunden. Die junge Kuh weist typische Verletzungen nach einem Wolfsangriff auf. Zuvor hatte es in der Umgebung mehrere Wolfssichtungen gegeben.
Stade
T
Der Gipfel der Zumutbarkeit scheint nach dem Angriff auf Rinder in Stade-Wiepenkathen erreicht. Die Serie von Wolfsattacken in der Region erschüttert die Menschen. Die Kritik an der Bund und Land ist groß. So geht es weiter.
Das Veterinäramt JadeWeser musste im vergangenen erneut gegen tierschutzrechtliche Verstöße vorgehen. Auch in der Wesermarsch kam es zu teils haarsträubenden Vorfällen. Attacken gegen Mitarbeiter des Veterinäramtes gab es ebenfalls.