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Energiepreiskrise

Preis für Brent-Rohöl steigt auf 108 Dollar

Rohöl wird immer teurer. (Symbolbild)

Rohöl wird immer teurer. (Symbolbild) Foto: Eli Hartman/AP/dpa

Angriffe im Persischen Golf treiben die Ölpreise hoch. Die Börsen zittern und die Anleger blicken nun erst einmal auf die US-Inflationsdaten.

Von dpa 10.09.2026, 23:15 Uhr
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New York. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent hat am Donnerstag 108 US-Dollar erreicht und damit den höchsten Stand seit Mai. Erst am Vortag wurde die Marke von 100 Dollar überschritten. Hintergrund sind die gegenseitigen Angriffe der USA und des Irans rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus. 

Die Stimmung an den US-Börsen wurde dadurch belastet, sie knüpften an ihren bislang schwachen Wochenverlauf an. Unter den Anlegern hält sich die Sorge vor einer weiter steigenden Inflation und damit verbundenen Zinserhöhungen.

Die Verkaufswelle erfasste am Donnerstag auch die zuletzt relativ robusten Technologiewerte, wie der Nasdaq 100 mit einem Minus von 1,08 Prozent auf 29.103,51 Punkte zeigt. Der Dow Jones Industrial verbuchte mit einem Abschlag von 0,6 Prozent auf 52.064,10 Zähler seinen vierten schwachen Handelstag in Folge. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,58 Prozent auf 7.591,70 Punkte nach.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger jetzt auf den Entscheid der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche. Davor werden am Freitag aber noch die US-Inflationsdaten erwartet.

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