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Weltkatzentag

Rapperin, Heldin, Göttin - Berühmte Katzenstars aus der (Pop-)Kultur

Am 8. August ist der internationale Tag der Katze. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Am 8. August ist der internationale Tag der Katze. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Am Dienstag ist Weltkatzentag: Den gestiefelten Kater, Garfield und Tom kennen viele. Die Kater sind Stars seit geraumer Zeit. Es gibt aber auch berühmte weibliche Miezen, die zuweilen besonders in Erinnerung bleiben.

Dienstag, 08.08.2023, 12:50 Uhr

Von Oliwia Nowakowska 

Sie kuscheln, schnurren, miauen und zerkratzen auch mal das Sofa, aber geliebt werden sie trotzdem - die Katzen. Sie leben in mehr als 15 Millionen deutschen Haushalten und sind damit vor den Hunden die beliebtesten Haustiere der Republik. Die Vierbeiner sind aber mitunter viel mehr als das. Zum Weltkatzentag am Dienstag (8.8.) eine weibliche Auswahl aus der (Pop-)Kultur.

Die Heldin: Sie ist elegant und agil, schnell und clever, etwas ominös und mysteriös, weder vollkommen gut noch eindeutig böse. Die Superheldin Catwoman verkörpert viele katzenhafte Eigenschaften. In dem Film aus dem Jahr 2004 wird sie von der US-Schauspielerin Halle Berry gespielt. Mehr als 40 Kätzchen sollen für den Film trainiert worden sein. Berry soll eines davon adoptiert haben - ein orange-weißes Jungtier namens Playdough. 2017 stirbt die Katze dann an Krebs.

Die Rapperin: Die Berlinerin Katharina Löwel rappt seit fast 20 Jahren unter dem Pseudonym „Kitty Kat“ - eine Hommage an ihr Lieblingstier. Als sie damals anfängt, Musik zu machen, ist die Rap-Szene noch viel stärker von Männern dominiert als heute. Löwel erkämpft sich dennoch ihren Platz und wird als erste und einzige Frau Teil des Musiklabels „Aggro Berlin“, zu dem einst auch Rapper wie Sido und Bushido gehörten. Während dieser Zeit muss sie sich auch sexistische Kommentare anhören. Ihr großer Durchbruch bleibt lange aus. Doch 2021 landet Kitty Kat mit „Be a Hoe/Break a Hoe“ auf Platz eins der deutschen Single-Charts - ein gemeinsames Lied mit der erfolgreichen Rapperin Shirin David.

Die Stil-Ikone: Mit einem Schleifchen am Scheitel und pinkfarbenen Kleidern erblickt die berühmte Hello Kitty 1974 das Licht der Welt. Ursprünglich dient die Figur nur als Illustration einer Kindergeldbörse, erst später wird aus ihr eine weltberühmte Stil-Ikone. Heute gibt es unzählige Produkte mit Hello Kitty. Sie ist Japans großer Exportschlager. Doch Vorsicht: Was wie ein Kätzchen ohne Mund aussieht, soll in Wirklichkeit gar keins sein. 2014 sorgt nämlich plötzlich die Nachricht für Wirbel unter den Fans, dass Hello Kitty trotz des Namens ein englisches Schulmädchen sei.

Das Katzenauge: Schauspielerin Jennifer Lawrence, Model Bella Hadid, Influencerin Olivia Palermo und unzählige andere Menschen schminken sich seit geraumer Zeit den Cat-Eye-Look. Mit dem geschwungenen Lidstrich kann man sich zwei große Katzenaugen zaubern. Der Beauty-Klassiker hat eine lange Geschichte und ist schon im Alten Ägypten beliebt. In den 20er Jahren tragen Schauspielerinnen wie Louise Brooks und Greta Nissen das Cat Eye und später auch Ikonen wie Marylin Monroe.

Die japanische Katze Maneki-Neko ist eine traditionelle Göttin, die neben Glück genauso Reichtum herbeirufen soll. Foto: Stefan Sauer/dpa

Die japanische Katze Maneki-Neko ist eine traditionelle Göttin, die neben Glück genauso Reichtum herbeirufen soll. Foto: Stefan Sauer/dpa

Die Glücksbringerin: Die japanische Katze Maneki-Neko ist eine traditionelle Göttin, die neben Glück genauso Reichtum herbeirufen soll. Auch in Deutschland werden sie viele kennen: Oftmals steht eine Maneki-Neko-Figur in Schaufenstern oder Restaurants. Meistens ist sie weiß mit schwarzen und braunen Flecken. Das Wichtigste ist jedoch ihre winkende Pfote. Hebt sie ihre rechte, ruft sie Geld herbei. Mit der linken hingegen lädt sie Menschen und Kunden zu sich ein. Allerdings ist nicht ganz klar, ob es sich bei Maneki-Neko um einen Kater oder eine Katze handelt.

Trinktipps für Katzen: So bleibt Ihre Samtpfote hydriert

Die meisten Katzen sind von Natur aus keine großen Trinker. Ausreichend Flüssigkeit benötigen sie dennoch. Katzenhalter sollten manchmal also ein bisschen nachhelfen, um ihren Stubentigern die Wasseraufnahme schmackhaft zu gestalten.

Nutzen Sie etwa die täglichen Rundgänge ihrer Katze und verteilen Sie verschiedene Wasserquellen an Orten, die regelmäßig von ihrem Tier aufgesucht werden, rät der Industrieverband Heimtierbedarf. Im Vorbeigehen kann die Samtpfote auf diese Weise hier und da etwas Wasser schlabbern.

Aufgepasst: Im Gegensatz zu Futterstellen ist es wichtig, etablierte Wasserstellen beizubehalten.

Auch beim Geschmack von Wasser scheiden sich die Geister. Manche Katzen mögen es frisch aus der Leitung, andere eher abgestanden. Hier braucht es ein wenig Erprobung, um die Vorlieben des eigenen Tiers zu erkennen. Um Krankheiten vorzubeugen, sollte der Wassernapf in jedem Fall regelmäßig gereinigt werden.

Übrigens: Um das Trinken für die Katze noch schmackhafter zu machen, kann man ihr auch Hühnerbrühe anbieten.

Das richtige Trinkgefäß

Was den richtigen Napf betrifft, muss man ein bisschen probieren, so Katzenverhaltensberaterin Birgit Rödder. Die einen bevorzugen ein kleines Glas, andere eine größere Schüssel. Auch beim Material und der Höhe des Gefäßes haben Katzen ihre eigenen Präferenzen.

Tipp: Auch eine spielerische Abkühlung kann zum Trinken anregen, etwa an heißen Tagen. Füllen Sie dazu einfach ein Gefäß mit Wasser und etwas Spielzeug. Manchen neugierigen Katzen gefällt auch das Spiel mit Eiswürfeln. Zum Trinken sollte das Wasser allerdings nicht zu kalt sein.

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