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Rettungseinsatz vor Helgoland: Lotse bricht auf Containerschiff zusammen

Die Rettungsleitstelle See koordinierte den Einsatz. Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS

Die Rettungsleitstelle See koordinierte den Einsatz. Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Ein Lotse bricht auf der Brücke eines Containerschiffes südlich von Helgoland zusammen. Während ein Kollege um sein Leben kämpft, eilen Hubschrauber und Rettungskräfte zur „MSC Maxine“.

Von Redaktion 22.07.2026, 05:50 Uhr

Helgoland. Südlich von Helgoland ist am Sonntag (19. Juli 2026) ein Lotse auf dem Containerschiff „MSC Maxine“ zusammengebrochen und von einem Kollegen erfolgreich wiederbelebt worden. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilt, wurde der Mann anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Rettungsleitstelle unterstützt bei Wiederbelebung

Nach Angaben der DGzRS ereignete sich der medizinische Notfall auf der Brücke des rund 300 Meter langen Containerschiffes. Der Lotse hatte die Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, darüber informiert, dass sein Kollege zusammengebrochen war. Ein Sanitäter am medizinischen Arbeitsplatz der Rettungsleitstelle leitete ihn daraufhin telefonisch bei den Reanimationsmaßnahmen an.

Zeitgleich alarmierte die Rettungsleitstelle See nach Informationen der DGzRS den Rettungshubschrauber „Northern Rescue 01“ von NHC Northern Helicopter. Zudem schickte die Verkehrszentrale der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung das Mehrzweckschiff „Neuwerk“, das sich zu diesem Zeitpunkt im Hafen von Helgoland befand, in Richtung des Containerschiffes. Da sich Sanitäter an Bord befanden, wurden diese mit einem Lotsentender auf die „MSC Maxine“ übergesetzt.

Sanitäter übernehmen die Reanimation an Bord

Wie die DGzRS weiter berichtet, übernahmen die Sanitäter der „Neuwerk“ die Reanimationsmaßnahmen an Bord des Containerschiffes bis zum Eintreffen des Hubschraubers. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Lotse bereits wieder das Bewusstsein erlangt. Anschließend wurde er per Winde in den Rettungshubschrauber gehoben und in ein Krankenhaus geflogen.

Die „MSC Maxine“ setzte ihre Fahrt nach Hamburg fort. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Lotsen machte die DGzRS zunächst keine weiteren Angaben.

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