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Blaulicht

„120 Sekunden Unwetter reichen“: Baum kracht auf Auto im Alten Land

In Jork-Borstel krachte gegen 13.30 Uhr ein größerer Ast auf ein geparktes Auto.

In Jork-Borstel krachte gegen 13.30 Uhr ein größerer Ast auf ein geparktes Auto. Foto: Jochen Minners/Feuerwehr

Der meteorologische Herbst ist da und pustet erstmals ordentlich. Bäume und Äste blockieren Wege - im Internet wird gar über eine Windhose spekuliert.

Von Redaktion 04.09.2026, 17:03 Uhr
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Kurz nach dem Mittag gingen die Alarmmelder: In Jork-Borstel im Alten Land musste die Feuerwehr zunächst zwei Einsätze abarbeiten. Infolge der starken Windböen waren größere Äste auf die Straße gekracht. Für den Landkreis Stade galt den Freitag über eine amtliche Unwetter-Warnung des Deutschen Wetter-Dienstes (DWD).

Verletzte gab es am Mittag nicht, teilte Tim Ladwig, Sprecher der Feuerwehr der Gemeinde Jork, mit. Der erste Ast landete gegen 13.15 Uhr am Elbdeich in Jork-Borstel auf der Straße. Der zweite richtete mehr Schaden an, fiel der Ast in der Schulstraße gegen 13.30 Uhr doch auf ein geparktes Auto.

Die Feuerwehr sicherte die beschädigten Bäume, sodass von ihnen keine Gefahr mehr ausgehen sollte. Die Polizei Stade benannte die Einsatzlage mit herumfliegenden Ästen und Wahlplakaten via Instagram-Post prägnant: „Wenn 120 Sekunden Unwetter reichen ...“.

Wilde Spekulation: Keine Bestätigung für Windhose

Im Landkreis Cuxhaven sorgten die Windböen für Einsätze in Langen. Gegen 12.30 Uhr stürzte der erste Baum auf die Leher Landstraße im Bereich der Zufahrt zu mehreren Verbrauchermärkten. Die Fahrbahn wurde dadurch blockiert, sodass es zu Verkehrsbehinderungen kam. Einsatzkräfte beseitigten den Baum und machten den Weg wieder frei.

Zwei rund 20 Meter hohe Bäume blockierten Straßen im Kreis Cuxhaven.

Zwei rund 20 Meter hohe Bäume blockierten Straßen im Kreis Cuxhaven. Foto: Feuerwehr Stadt Geestland

Zeitgleich wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz in eine Wohnsiedlung alarmiert. Auch dort war ein hochgewachsener, massiver Baum umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Das Hindernis wurde ebenfalls durch die Einsatzkräfte beseitigt.

Meldungen über eine mögliche Windhose, die zeitweise in den sozialen Medien kursierten, können von der Feuerwehr nicht bestätigt werden. (axt/tip)

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