Robert Pattinson: Nach Geburt von Baby mehr Zeit zu arbeiten
Den Lido erreichen die Stars per Boot, so auch Robert Pattinson. Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa
Wie Robert Pattinson durch sein Kind plötzlich mehr Zeit für Filme wie den neuen „Dune“, „The Odyssey“ und „Batman“ fand - und warum er abends lieber zu Hause bleibt.
Venedig. Die Geburt seines Kindes hat Robert Pattinson laut eigenen Worten geholfen, sein hohes Arbeitspensum zu managen. In kurzer Zeit drehte der 40-Jährige „The Drama“, „Die Odyssee“, „Primetime“ und den dritten Teil von „Dune“. Aktuell steht er für die Fortsetzung von „Batman“ vor der Kamera.
Nach dem Baby: Keine Lust, abends auszugehen
„Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich etwa zwei Jahre lang, wie mein Zeitplan aussehen würde“, sagte der britische Filmstar in Venedig. „So konnte ich mich irgendwie aufraffen und mein Tempo ein wenig dosieren. Und sobald man erst einmal in Schwung gekommen ist.... Und außerdem, die zusätzliche Hilfe: Ich hatte ja gerade auch ein Baby bekommen. Da hatte ich irgendwie keine Lust, abends auszugehen. Plötzlich hatte ich also doppelt so viel Zeit für alles Mögliche, was sehr, sehr hilfreich ist.“
Pattinson und seine Partnerin Suki Waterhouse sind 2024 Eltern eines Mädchens geworden. Bei den Filmfestspielen in Venedig präsentiert der Brite seinen Film „Primetime“ von Lance Oppenheim. Er verkörpert darin den US-amerikanischen Journalisten Chris Hansen, der in den Nullerjahren in der Fernsehserie „To Catch a Predator“ live Sexualstraftäter zur Rede stellte und dafür Erwachsene einsetzte, die sich als minderjährige Lockvögel ausgaben.
„Höre definitiv ein bisschen Chris Hansen in „The Odyssee““
Zu seinem straffen Zeitplan sagte Pattinson: „Diese Projekte sind einfach ein unglaubliches Privileg. Ich wäre am Boden zerstört gewesen, wenn ich auch nur eines davon hätte fallen lassen müssen.“ Der erste Tag zwischen zwei Filmdrehs sei immer etwas seltsam. „Ich meine, ich höre definitiv ein bisschen, ein kleines bisschen Chris Hansen in „Die Odyssee“, wenn ich es anschaue. Denn es war buchstäblich nur ein paar Stunden später.“
Zwischen „Dune: Part Three“ und „The Batman: Part II“ habe er sich aber eine kleine Pause gegönnt. „Ich werde auf keinen Fall mehrere Projekte gleichzeitig machen, während ich an „Batman“ arbeite. Das ist unmöglich.“

Regisseur Lance Oppenheim und sein Protagonist Pattinson. Foto: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa