Streaming

„Saltburn“ bringt „Murder on the Dancefloor“ in die Charts

„Saltburn“ bringt Sophie Ellis-Bextor Glück und Erfolg.

„Saltburn“ bringt Sophie Ellis-Bextor Glück und Erfolg. Foto: Georg Wendt/dpa

„Es fühlt sich wirklich magisch an“, sagt Sophie Ellis-Bextor. Ihr Hit „Murder on the Dancefloor“ punktet erneut - dank des „Saltburn“-Effekts.

Von dpa 05.01.2024, 20:05 Uhr

London. Nach mehr als 20 Jahren ist das Lied „Murder on the Dancefloor“ zurück in den britischen Charts - wegen des gehypten Films „Saltburn“. Schauspieler Barry Keoghan tanzt zu dem Lied in einer entscheidenden Szene nackt durch ein großes Anwesen. In Großbritannien landete das Lied von Sophie Ellis-Bextor nun auf Platz acht, wie die Official Charts Company am Freitag bekanntgab. Es sei dank des „Saltburn“-Effekts erstmals seit 22 Jahren wieder in den Top Ten.

Die schwarze Komödie „Saltburn“ erzählt von einem Studenten (Keoghan) im englischen Oxford, der sich mit einem reichen und schönen Kommilitonen (Jacob Elordi) anfreundet. Gemeinsam verbringen sie den Sommer auf dem Landsitz der Familie. Mit fatalen Folgen.

Regisseurin Emerald Fennell hat mit „Promising Young Woman“ einen Oscar für das beste Originaldrehbuch gewonnen, in ihrem neuen Film setzt sie sich nun satirisch mit der britischen Oberschicht auseinander. Der Film wird auch wegen seiner ungewöhnlichen Sexszenen und brutalen Wendungen diskutiert.

„Murder on the Dancefloor“ ist nicht das erste Lied, das wegen eines Films oder einer Serie zurück in die Charts gelangt. Kate Bushs „Running Up That Hill“ schaffte es dank der Serie „Stranger Things“ zurück in die Hitlisten und nach 37 Jahren erstmals auf die Eins. Sängerin Ellis-Bextor hat mit dem Erfolg nach eigenen Angaben nicht gerechnet. „Es fühlt sich wirklich magisch an“, sagte sie einem BBC-Bericht zufolge.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Waldsiedlung Zehlendorf wird Unesco-Welterbe

Bunte Fassaden, berühmte Bewohner und ein Einkaufszentrum am Bahnhof: Die Waldsiedlung Zehlendorf bekommt jetzt Unesco-Welterbe-Status. Doch mit der Anerkennung gehen auch Sorgen einher.

Bayreuth sagt „Nein“ zum Rechtsruck

So explizit politisch waren die Bayreuther Festspiele vielleicht noch nie: Chefin Katharina Wagner stellt sich deutlich gegen den Rechtsruck im Land und warnt vor der „Finsternis der Vergangenheit“.

So geht es nach dem Jubiläum in Bayreuth weiter

Die Bayreuther Festspiele stehen vor ihrem großen Jubiläum, doch sie blicken darüber hinaus. Es soll künftig immer zwei Neuproduktionen geben auf dem Grünen Hügel - aber die Sache hat einen Haken.