TSchlagzeilen sorgen für Ärger beim VfL Horneburg
Mit seinen Fans im Rücken ist der VfL eine Macht. Gegen den HSV kamen 450 Zuschauer. Fotos: Felix Schlikis
Die TAGEBLATT-Berichterstattung über die Handball-Herren des VfL Horneburg hat für Ärger gesorgt. Stein des Anstoßes war unter anderem die Schlagzeile „Horneburger Handball kurz vor dem Aus“. Das war unglücklich.
Ein Abstieg aus der Handball-Verbandsliga in die Landesliga. Der Abgang junger Talente. Herren-Trainer Christoph Hagedorn stellt seinen Posten zur Verfügung, der Trainer der zweiten Mannschaft, Tim Philippsen, übernimmt spontan. Es hätte im Herrenbereich für den VfL besser laufen können.
Aber die in der Tat äußerst unglücklichen Schlagzeilen in der TAGEBLATT-Ausgabe vom Mittwoch „VfL Horneburg kurz vor dem Aus“ auf der Titelseite und „Horneburger Handball kurz vor dem Aus“ im regionalen Sportteil sorgten beim VfL für verständlichen Ärger. Denn am Ende oder vor dem Aus sind der Horneburger Handball oder sogar der VfL Horneburg als Verein mitnichten.
Vorbildliche Jugendarbeit beim VfL Horneburg
Vier Senioren-Mannschaften bringt der VfL in dieser Saison an den Start, sieben männliche Jugendteams und vier weibliche Jugendteams - damit 15 Teams im Spielbetrieb. Vier der Jugendteams spielen auf Oberliga-Niveau. Dazu kommen zwei Mini-Gruppen und eine Ballgewöhnung, in denen annähernd 80 Kinder ihrem Sport nachgehen. Mit allen Schiedsrichtern, Trainern, Helfern, Spielerinnen und Spielern gehören 400 Mitglieder der Handball-Sparte an. Und im Fokus steht weiterhin die erfolgreiche Jugendarbeit.
Der VfL hatte die abgelaufene Spielzeit als erfolgreichster Verein in der Handball Region Elbe-Weser abgeschlossen, war im Sommer im DHB-Pokal-Endspiel der A-Jugend, hat mit der C-Jugend vor Burgdorf die Niedersachsenmeisterschaft gewonnen und weitere Titel und Platzierungen erreicht.
Der VfL Horneburg ist ein lebendiger Verein.