Stade präsentiert demnächst den Stadtgutschein
So sieht der Entwurf für den Stader Stadtgutschein aus.
Wer Geschenke in Form von Gutscheinen vergeben möchte, hat demnächst die Möglichkeit, den Bonus der lokalen Wirtschaft zukommen zu lassen. Die Stadt gibt den Stader Stadtgutschein heraus.
Der Gutschein soll ab Dezember erhältlich und in vielen Stader Geschäften einzulösen sein. Die Akquise für weitere Akzeptanzstellen hierfür läuft noch. Stades Stadtmanagerin Sophie Hohmeister hat die Karte aus der Taufe gehoben, bevor sie sich in Elternzeit verabschiedet hat. Vertrieben wird sie über die Stade Marketing.
Gutscheine als Chip-Karte
Der Begriff „Stader Stadtgutschein“ ziert die Vorderseite der Chip-Karten, die ausgegeben werden, die aus Bio-PVC bestehen und deren Design vom Stader Medienzentrum entworfen worden sind, streng nach dem neuen Corporate Design der Stadt. Die angedeuteten Wellen sind zu erkennen wie auch das neue Logo mit dem Slogan „erfrischend vertraut“.
Bis zur Ausgabe der ersten Karten werden noch zwei, drei Wochen vergehen. Kunden kaufen sie in den teilnehmenden Geschäften oder bei der Tourist-Info am Hafen für 50 Euro oder melden sich über eine Seite im Internet an und überweisen den gewünschten Betrag.
Die Karte kann personalisiert und wieder aufgeladen werden. Dafür muss ein Account im Internet angelegt werden. Der oder die Beschenkte kann mit der Karte im Portemonnaie fröhlich im gesamten Stader Stadtgebiet einkaufen gehen. Stades Marketing-Chef Dr. Andreas Schäfer hofft, dass der Gutschein zum Weihnachtsgeschäft eingelöst – und zum Fest verschenkt werden kann.
Einlösbar in mehreren Geschäften
Das Ziel liegt auf der Hand: die heimischen Betriebe sollen gestärkt werden. Statt Gutscheine für Amazon, Online-Textilhändler oder einen bundesweit agierenden Baumarkt zu kaufen, sollen die Geldflüsse in den stationären Handel vor Ort gelenkt werden. Das kann der Einzelhandel, die Gastronomie oder das können auch Apotheken sein.
Wer als Geschäftstreibender noch Interesse hat, sich am Stade-Gutschein zu beteiligen, kann sich bei Andreas Schäfer im Rathaus melden (0 41 41 / 40 14 10). Wer mitmachen will, zahlt eine Provision auf den durch die Karte erzielten Umsatz, eine Jahresgebühr wird nicht erhoben. Stade Marketing verspricht dafür Werbung und eine vollautomatische Abwicklung.
Kein Rabattsystem
Die Karte ist Strichcode-basiert ausgelegt und kann mit einem einfachen Lesegerät von den Geschäftsleuten beim Bezahlvorgang gescannt werden. Für die Besitzer der Karte gilt: ein Gutschein – viele Geschäfte. Um Missverständnisse zu vermeiden: Es handelt sich nicht um ein Rabattsystem. Das hat die „Stade Card“ versucht, um die es sehr ruhig geworden ist.
Eine Idee ist es auch, dass Arbeitgeber den Gutschein als Zulage vergeben. Er kann den Gutschein mit bis zu 44 Euro im Monat als steuerfreien Sachbezug an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschenken.
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