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Raumfahrt

Bemannter „Starliner“-Start zur ISS erneut abgebrochen

Der Start von „Starliner“ ist erneut abgebrochen worden.

Der Start von „Starliner“ ist erneut abgebrochen worden. Foto: Chris O'Meara/AP/dpa

Eigentlich sollten mit dem „Starliner“ von Boeing längst Astronauten von und zur ISS transportiert werden. Doch das Projekt ist krisengeplagt. Jetzt musste ein weiterer Start abgebrochen werden.

Von dpa 01.06.2024, 04:40 Uhr
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Cape Canaveral. Ein geplanter erster bemannter Testflug des krisengeplagten Raumschiffs „Starliner“ ist erneut kurz vor dem anvisierten Start abgebrochen worden. Rund drei Minuten bevor das Raumschiff vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida starten sollte, gab es zunächst einen vorübergehenden Stopp, dann wurde der Start von der US-Raumfahrtbehörde Nasa ganz abgebrochen.

Wahrscheinlich hänge der Abbruch mit einem Fehler in einem Computersystem am Boden zusammen, hieß es. Die genaue Ursache sei aber noch unklar.

Der Testflug war vor rund einem Monat schon einmal kurz vor dem Start abgebrochen und seitdem immer wieder verschoben worden. Eigentlich hätten die Nasa-Astronauten Barry Wilmore und Suni Williams an Bord des „Starliner“ zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen und dort rund eine Woche bleiben sollen. Am Sonntag sowie am 5. und 6. Juni gäbe es nach Nasa-Angaben weitere Startmöglichkeiten. Ob eine genutzt werden kann, ist aber noch unklar.

Im Mai 2022 hatte der vom US-Flugzeugbauer Boeing entwickelte und gebaute „Starliner“ erstmals einen erfolgreichen unbemannten Flug zur ISS absolviert und dort vier Tage verbracht - ein wichtiger Test für das Raumschiff. Künftig soll es als Alternative zur „Crew Dragon“-Raumkapsel von SpaceX Astronauten zur ISS transportieren. Wegen einer Reihe von Problemen liegt das Projekt allerdings weit hinter dem Zeitplan.

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Carl-Heinz Thor Straten Wolf
01.06.202409:13 Uhr

Für bis zu sieben Besatzungsmitgliedern ausgelegt, und 70kg spielen bei zwei Besatzungsmitgliedern und zwei Koffern eine Rolle? Ich hoffe mal alle anderen Berechnungen stimmen. Scheinbar macht sich auch hier der Erfolgsdruck bemerkbar.

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