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Bremen

Tod eines Frühchens nach Erreger in Klinik – So ist die Lage heute

in Frühchen ist in einem Bremer Krankenhaus gestorben. Grund ist eine Infektion, die durch ein Bakterium verursacht wurde.

in Frühchen ist in einem Bremer Krankenhaus gestorben. Grund ist eine Infektion, die durch ein Bakterium verursacht wurde. Foto: Jennifer Brückner/dpa

Ein Bakterium hat in Bremen für sehr kleine und kranke Frühgeborene jüngst großes Leid und Sorgen ausgelöst. Jetzt gibt es Neuigkeiten.

Von dpa 22.04.2026, 13:30 Uhr
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Bremen. Nach dem Tod eines Frühchens durch einen Erreger in einem Bremer Krankenhaus gelten auf der betroffenen Intensivstation für Frühgeborene weiter strenge Hygieneregeln. Neue Nachweise des Bakteriums gab es nicht, wie eine Kliniksprecherin auf dpa-Nachfrage mitteilte. Die beiden Babys, bei denen der Erreger festgestellt wurde, sind demnach auf der Station im Eltern-Kind-Zentrum des Klinikums Bremen-Mitte isoliert.

Das Bakterium Serratia marcescens wurde im April an insgesamt drei Patienten nachgewiesen, wie die Klinik jüngst mitteilte. Ein sehr kleines Baby, das bei der Geburt nur rund 500 Gramm wog, starb demnach an einer durch dieses Bakterium verursachten Infektion. Ein weiteres Frühchen hat eine Infektion, ist aber unter antibiotischer Therapie stabil, wie die Sprecherin mitteilte. Ein drittes Kind sei mit dem Bakterium besiedelt und zeige keine Anzeichen einer Infektion. Der Erreger wurde bei routinemäßigen Screening-Untersuchungen entdeckt.

Keim kann Infektionen auslösen

Das Bakterium kann der Klinik zufolge in der Regel gut mit Antibiotika behandelt werden und stellt für größere und gesunde Kinder keine relevante Gefahr dar. Bei Frühgeborenen könne der Keim allerdings Infektionen auslösen, hieß es. Die betroffene Intensivstation hat zwölf Plätze für sehr kleine und kranke Frühgeborene.

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