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Ukrainische Maurer von Viebrock wollen kämpfen

Symbolbild: Ukrainische Soldaten marschieren durch Irpin. Aus der umkämpften ukrainischen Stadt Irpin sind nach Behördenangaben bisher etwa 3000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Symbolbild: Ukrainische Soldaten marschieren durch Irpin. Aus der umkämpften ukrainischen Stadt Irpin sind nach Behördenangaben bisher etwa 3000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

51 ukrainische Mitarbeiter der Firma Viebrockhaus sind ihr Heimatland aufgebrochen, weil ihre Familien dort bangen. Und weil sie ihr Land verteidigen wollen. Insgesamt hat das Unternehmen 1250 Mitarbeiter.

Mittwoch, 09.03.2022, 08:00 Uhr

Beim Unternehmen Viebrockhaus aus Harsefeld arbeiten 64 Maurer aus der Ukraine. 51 von ihnen sind derzeit in ihrer Heimat, sagt Vorstandsmitglied Wolfgang Werner. Viele seien aus Sorge um ihre Familien nach Hause gefahren. Einige aber erklärten auch gegenüber Kollegen und der Firmenleitung, dass sie in der Ukraine für die Demokratie kämpfen wollten. Viele Deutsche wüssten gar nicht, wie gut sie es hätten.

Dabei ist die Reise in den Krieg für viele eine Reise ohne Aussicht auf baldige Rückkehr geworden. Über die Grenze zurück gen Deutschland würden derzeit nur Männer zwischen 18 und 60 Jahren gelassen, die drei Kinder oder mehr haben, erzählten zwei Familien, die gerade aus der Ukraine eingereist sind und über die Familie Viebrock in Kutenholz und Harsefeld eine Unterkunft gefunden haben. Vier weitere Mitarbeiter des Bauunternehmens konnten ihre Frauen und Kinder von Deutschland aus nach Harsefeld holen. Die Familien kamen in Mitarbeiterunterkünften in Harsefeld unter. Insgesamt arbeiten für Viebrockhaus 1250 Menschen.

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