Hohe Energiepreise, schwache Wirtschaft und ewige Debatten: Warum der E-Auto-Markt stockt und welche Lösungen die IG Metall jetzt für mehr Schwung ins Spiel bringt.
In der EU sollen nach dem Willen der Europäischen Kommission auch nach 2035 Autos mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden können. Die Brüsseler Behörde schlägt eine entsprechende Änderung des sogenannten Verbrenner-Aus vor.
Auch nach 2035 könnten Neuwagen mit Verbrennungstechnologie noch zugelassen werden. Die EU-Kommission will Klimaziele und Vorstellungen der Autobauer unter einen Hut bringen.
Führende Ökonomen sehen in der geplanten Abkehr vom Verbrenner-Aus keinen Vorteil für Industrie und Arbeitsplätze. Sie warnen vor kurzfristigen Signalen an die Autohersteller.
Niedersachsens Regierungschef Olaf Lies hält das geplante Verbrenner-Verbot ab 2035 für „leider unrealistisch“. Er fordert andere Wege zu klimafreundlicher Mobilität.
Der Chef des christdemokratischen Parteienbündnisses will Jobs sichern, die Autoindustrie stärken und neue Technologien testen. Das soll auch Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln nehmen.
Ist das das Ende vom Ende? Je stärker die elektrische Euphorie abkühlt, desto mehr Geld und Gehirnschmalz stecken viele Hersteller wieder in Verbrenner. Aus gutem Grund, so Experten. Was erwartet uns?
„Bekommen Sie jetzt schon schlechte Laune?“ Für eine Vertreterversammlung der Volksbank Stade-Cuxhaven ist das eine ungewöhnliche Frage. Sie betraf allerdings nicht das Geschäftsjahr 2023.
Ab 2035 sollen in der EU keine Diesel- oder Benzinneuwagen mehr zugelassen werden. Politiker von Union und FDP kritisieren das. Sahra Wagenknecht will im Bundestag darüber abstimmen lassen.