Zähl Pixel
Handball

VfL Stade: Nach der Roten Karte kommt Bruch ins Spiel

Die HSG Bü/Dro verlor in Neuenhaus mit 32:35.  Symbolfoto: Jörg Struwe/picselweb.de

Die HSG Bü/Dro verlor in Neuenhaus mit 32:35.  Symbolfoto: Jörg Struwe/picselweb.de

Die Handballerinnen des VfL Stade kamen in der Oberliga/Nordsee beim TV Dinklage nicht über ein Unentschieden hinaus. Die HSG Bü/Dro verlor in Neuenhaus mit 32:35.

Montag, 28.02.2022, 19:15 Uhr

TV Dinklage – VfL Stade 24:24. Nach einem ausgeglichen ersten Durchgang setzte sich Stade zur Pause leicht mit 14:12 ab. „Aber immer wenn wir uns abgesetzt haben, haben wir es danach versäumt, den Sack zuzumachen“, sagte Stades Trainer Dennis Marinkovic. So auch in der hektischen Schlussphase. Als Leonie Klinkmann in der 54. Minute das 24:20 erzielte, schien die Partie gelaufen. Aber VfL-Neuzugang Maertha Laut sah nach dem 24:21 die Rote Karte. Stades Angriff wurde abgepfiffen (Stürmerfoul). Im Gegenstoß deuteten die Schiedsrichter die letzte Aktion von Maertha Laut als Notbremse.

Gastgeber nutzt Überzahl aus

Neben der Roten Karte gab es einen Siebenmeter für die Gastgeber, die jetzt ihr Überzahlspiel zum Ausgleich nutzten. Der Vorsprung an der Tabellenspitze ist auf einen Zähler geschmolzen. Bereits am Dienstag steht um 20.30 Uhr das Derby gegen die HSG Bü/Dro in Stade auf dem Programm. Für den VfL das dritte Spiel in fünf Tagen. VfL-Tore: Ziegler 5, Klinkmann 1, Grell 1, Laskowski 2, Wichern 2/1, Witt 10/3, Noltin 3.

SG Neuenhaus – HSG Bü/Dro 35:32. Bis zur 25. Minute war die Partie offen. Kurz zuvor traf Madlen Gooßen mit einem ihrer elf Tore zur 12:11-Führung. Danach kassierten die Gäste fünf Treffer in Folge. Das Spiel war von hohem Tempo geprägt. „In dieser vielleicht entscheidenden Phase haben wir den Gegner durch technische Fehler zum Kontern eingeladen“, sagte HSG-Betreuer Olaf Bunge. Im zweiten Durchgang zeigte aber auch die sonst bessere Deckung viele Schwachpunkte. Erst in der Schlussphase brachte die Umstellung in der Defensive eine Ergebniskosmetik. Dabei störte Laura Dräger als vorgezogene Abwehrspielerin die Abläufe beim Gegner erfolgreich. „Vielleicht kam die Umstellung zu spät“, räumte Bunge ein. Laura Dräger zeigte auch im Angriff eine gute Leistung. Bü/Dro-Tore: Pye 5, Dräger 7, Martens 1, Rusch 1, Funck 1, von der Reith 6, Gooßen 11/5.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

THW Kiel bindet Top-Talent Ankermann

U19-Weltmeister Rasmus Ankermann bleibt beim THW Kiel. Der 18 Jahre alte Rückraumspieler hat seinen Vertrag beim Rekordmeister bis zum 30. Juni 2030 verlängert.