Zähl Pixel
Mehr Sicherheit am Ballermann

Vor Saisonbeginn neues Sicherheitskonzept am Ballermann

Die Stadt Palma hat vor dem Beginn der neuen Urlaubssaison auf Mallorca ein neues Sicherheitskonzept für den Ballermann vorgestellt. (Archivbild)

Die Stadt Palma hat vor dem Beginn der neuen Urlaubssaison auf Mallorca ein neues Sicherheitskonzept für den Ballermann vorgestellt. (Archivbild) Foto: Clara Margais/dpa

Mehr Polizisten, Videoüberwachung und Drohnen am Himmel. So sollen die berüchtigten Alkoholexzesse, Gewalt und Vandalismus am Ballermann eingedämmt werden.

Von dpa Samstag, 05.04.2025, 10:50 Uhr

Palma. Kurz vor dem Beginn der neuen Urlaubssaison hat die Stadt Palma ein neues Sicherheitskonzept für den Ballermann vorgestellt. „Die Exzesse an der Playa de Palma der vergangenen Jahre sollen sich nicht wiederholen. Dafür setze ich mich ein“, sagte Bürgermeister Jaime Martínez. In der Vergangenheit hatte die deutsche Feiermeile immer wieder mit Saufexzessen, Prügeleien, Vergewaltigungen und Vandalismus für negative Schlagzeilen gesorgt. 

Mit drei Millionen Euro aus den Einnahmen der Touristensteuer wurden nach Angaben von Martínez acht neue Polizeiautos, Überwachungskameras für die sogenannte Schinkenstraße und drei Drohnen gekauft. Zudem würden zusätzlich 170 Polizisten eingesetzt. Zivilstreifen sollen vor Ort im Notfall schnell eingreifen können. Hoteliers hatten in der Vergangenheit mangelnde Polizeipräsenz moniert. 

„Es geht darum, 24 Stunden rund um die Uhr für Sicherheit zu sorgen“, betonte der Bürgermeister. Ab dem 17. April sollen die neuen Maßnahmen starten. Ob sie Wirkung zeigen, bleibt abzuwarten. Denn große Worte vor Saisonbeginn gab es von Inselpolitikern schon öfter.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Rückruf: Camembert kann krank machen

Ein Camembert aus Frankreich wird zurückgerufen: Unerwünschte Bakterien können Magen-Darmstörungen und andere gesundheitliche Probleme verursachen. Welche Chargen betroffen sind.

Der Wal-Flüsterer vom Ostseestrand

Mit schwerem Gerät versuchen Helfer den vor Timmendorfer Strand festsitzenden Buckelwal zu befreien. Mittendrin Robert Marc Lehmann. Er sagt, das Tier sei motiviert. Aber Lehmann bremst die Erwartung.

33 Tote aus Massengrab in Westkenia exhumiert

Der Fall gibt Kenias Ermittlern Rätsel auf: Leichenteile in Jutesäcken im Massengrab auf einem Friedhof im Westen des Landes. Eine Exhumierung wurde angeordnet, doch die Hintergründe sind noch unklar.