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Ferienverkehr

Nach langen Wartezeiten: Elbfähre meldet wieder Normalbetrieb

Die FRS-Elbfähre in Fahrt. (Archivbild)

Die FRS-Elbfähre in Fahrt. (Archivbild) Foto: Klempow

An der Elbfähre Wischhafen-Glückstadt staut es sich – in beiden Richtungen. Was dahinter steckt.

Von Redaktion 25.07.2026, 12:55 Uhr
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Wischhafen. Wer am Samstag, 25. Juli, von Wischhafen über die Elbe wollte, mussteGeduld mitbringen. Zeitweise warteten Reisende ca. 150 Minuten. Auch das Übersetzen von Schleswig-Holstein in Richtung Niedersachsen dauerte: Hier mussten die Autofahrer etwa eine Stunde warten. Gegen 17 Uhr am Nachmittag vermeldete die Reederei FRS Elbfähre auf ihrer Website, dass die Fähren zum Normalbetrieb übergegangen seien.

Was dahinter steckt

Grund dafür: der Ferienverkehr. Laut dem ADAC setzt an diesem Wochenende die zweite Reisewelle ein. Reisende aus Nordrhein-Westfalen etwa seien auf dem Weg an die Küste. Gleichzeitig kehren die ersten Urlauber zurück nach Hause, denn bald enden die Ferien in Hessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Auch aus den Niederlanden seien einige Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Das schöne Wetter locke weitere Ausflüger in die Naherholungsgebiete wie etwa Nord- und Ostsee, teilte der Automobilverband weiter mit. Mit Entspannung auf den Straßen – und an der Fähre – ist wohl erst nach dem Wochenende zu rechnen.

Update am 25. Juli um 17:15 Uhr: Die Meldung wurde mit der Nachricht zum Betrieb gemäß Fahrplan aktualisiert.

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H
Harald Kremers
25.07.202617:03 Uhr

Hallo Herr Porath, nur dadurch dass Sie Ihre Einstellung zur Fähre und Ihre Unterstützung des Elbtunnels (der ja nicht vor 20 Jahren fertig werden würde) ständig wiederholen, wird der qualitative Inhalt Ihrer Kommentare nicht besser. Setzen Sie sich einfach mal mit den Gegebenheiten konstruktiv auseinander wie Auswirkungen auf die Natur, Höhe der Kosten, Notwendigkeit einer überzogenen Infrastruktur (ähnlich der unnötigen letzten Elbvertiefung), Auswirkung und Einbeziehung der örtlichen Umgebung und Wirtschaft, vielleicht fällt dann der Groschen.

G
Gerhard Porath
25.07.202615:23 Uhr

Die Elbfähre glänzt ohnehin schon mit unberechenbaren Wartezeiten und einer extremen Abhängigkeit von Tide und Wetter. Dass sich die Reederei in dieser Situation auch noch ernsthaft um eine teure Umstellung auf Elektroantriebe bemühen soll, entbehrt jeder Logik. Sinnvoller wäre es, wenn die Reederei von diesem ökologischen Ablasshandel befreit wird und das Geld stattdessen direkt in eine finanzielle Beteiligung am privat finanzierten Elbtunnel im Zuge der A20 steckt. Das wäre eine echte Investition in eine verlässliche und zukunftssichere Infrastruktur für unsere Region, statt weiter an einer unzuverlässigen Notlösung herumzudoktern.

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