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Neubaugebiet

TSo soll das Eingangstor zur Giselbertstraße in Buxtehude aussehen

So soll die Gisi-Box im Neubaugebiet an der Giselbertstraße aussehen. Visualisierung: Herr & Schnell Architekten

So soll die Gisi-Box im Neubaugebiet an der Giselbertstraße aussehen. Visualisierung: Herr & Schnell Architekten

Die „Gisi-Box“ ist im Neubaugebiet als zentraler Anlaufpunkt gedacht. Auch optisch ist das Entrée mit Glasfassade ein echter Hingucker. Was in dem 1,5 Millionen Euro teuren Bau geplant ist.

Von Lennart Möller Donnerstag, 24.11.2022, 09:00 Uhr

Verantwortlich für den ersten Entwurf der Gisi-Box, wie das Gebäude am Eingang zum neuen Wohngebiet Giselbertstraße in Buxtehude heißt, ist das Architekturbüro Herr und Schnell aus Hamburg. „Die Gisi-Box ist eines meiner Lieblingsprojekte, da es für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung steht“, erklärte Planer Tobias Herr im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Das Gebäude soll als kulturelle, öffentliche und soziale Einrichtung dienen. Für die Bewohner des Quartiers soll ein Ort zum Kennenlernen geschaffen werden, auch ein Co-Working-Space und soziale Beratungsangebote sollen in den Bau integriert werden, der mit seinem Design tatsächlich an eine Box erinnert.

Giselbertstraße in Buxtehude erhält Extra-Eingangstor

Im Erd- und Obergeschoss stehen jeweils 100 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Unten soll ein knapp 55-Quadratmeter-großer Aktivraum mit angrenzender Küche und Beratungsraum eingerichtet werden. In der oberen Etage nimmt der Co-Working-Space mit etwa 70 Quadratmetern einen Großteil der Fläche ein.

Ein Hingucker wird die Gisi-Box vor allem durch die Gestaltung der Fassade. Die Glasfassade des Erdgeschosses soll einladend wirken, während im Obergeschoss eine Vorhangfassade den Co-Working-Space abschirmt. Das Obergeschoss wird außerdem mit einem separaten Eingang über eine Treppe ausgestattet.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit war bei den Planungen besonders im Fokus, erklärte Tobias Herr vom Architekturbüro Herr und Schnell. Das gesamte Gebäude soll aus einer Massivholzkonstruktion bestehen. Außerdem ist geplant, auf dem Dach eine Photovoltaikanlage einzusetzen. Außerdem werde der Bedarf an künstlichem Licht im Gebäude durch die hohe Anzahl an Fenstern reduziert, notwendige Beleuchtung soll über die Nutzung von LED-Lampen abgedeckt werden.

Gisi-Box: Wann der Bau fertig sein soll und wie viel er kostet

Für die Fertigstellung des Projekts hat das Planungsbüro eine Dauer von knapp 12 Monaten vorgesehen. Kosten soll der Bau der Gisi-Box unter dem Strich etwa 1,5 Millionen Euro. Stadtbaurat Michael Nyveld stellte allerdings noch einmal klar, dass es sich hierbei nur um eine Vorstellung des ersten Entwurfs handele. Bei den Ausschussmitgliedern kam die Planung für das Quartiers-Gebäude gut an. Lediglich kleine Anregungen wie beispielsweise die Berücksichtigung von weiteren Lagerräumen nahm Planer Tobias Herr mit auf den Weg.

Knapp 400 Wohnungen sollen in dem Neubaugebiet an der Giselbertstraße entstehen. Das Wohngebiet erstreckt sich über elf Hektar und wurde unter Beteiligung der Buxtehuder Bürger gestaltet.

Geplant ist auch ein zentraler Quartiers-Eingang mit einem großen Platz, der das Gebiet an die Innenstadt anbindet. Neben der Gisi-Box ist außerdem eine Kita geplant.

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