Niedersachsen: Für einige Jugendliche künftig keine 2G-Ausnahme mehr
Daniela Behrens, Sozial- und Gesundheitsministerin in Niedersachsen. Foto: Michael Matthey/dpa/Archivbild
Einige Jugendliche müssen sich in Niedersachsen voraussichtlich darauf einstellen, in naher Zukunft nicht weiter von den 2G-Regeln ausgenommen zu sein, das teilte die niedersächsische Gesundheitsministerin am Dienstag mit.
Dies werde nicht in der nächsten Corona-Verordnung geschehen, aber „sicherlich in der darauffolgenden“, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) Hannover.
Noch nicht ganz klar ist, ab welchem Alter dies greifen soll. Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte, das Alter 16 sei durchaus eine Zahl, die in den Diskussionen eine Rolle spiele. In anderen Bundesländern greife dies ab 16 oder 14 Jahren. Die kommende Corona-Verordnung soll laut Behrens am Samstag in Kraft treten und nach Angaben der Staatskanzlei bis Anfang Februar datiert sein. Somit könnte die Verschärfung in wenigen Wochen für zahlreiche Jugendliche Realität werden.
Derzeit sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren noch von den 2G-Regeln ausgenommen. Diese müssen somit nicht gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-Infektion genesen sein, um etwa in ein Restaurant gehen zu können. Wer als Kind oder Jugendlicher noch nicht geimpft ist, muss derzeit täglich einen Test vor dem Schulbesuch machen. (dpa)