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Zweite Liga

Werder optimistisch: Sturmduo Füllkrug/Ducksch bleibt in Bremen

Niclas Füllkrug (links) hier mit Marvin Ducksch im Bild. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Niclas Füllkrug (links) hier mit Marvin Ducksch im Bild. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

32 Tore haben Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug von Werder Bremen bislang in dieser Saison zusammen erzielt. Das weckt Begehrlichkeiten. Bremens Faustpfand: die aussichtsreichen Chancen auf den Erstliga-Aufstieg.

Mittwoch, 13.04.2022, 13:40 Uhr

Profifußball-Leiter Clemens Fritz rechnet unabhängig von der Spielklasse in der nächsten Saison mit dem Verbleib des Sturm-Duos Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch bei Werder Bremen. „Wir haben das Heft des Handelns in der Hand, ich bin sehr zuversichtlich, weil ich weiß, dass sowohl Marvin als auch Niclas sich sehr wohl fühlen in Bremen“, sagte der 41-Jährige bei einer Medienrunde. Beide haben laufende Verträge an der Weser. „Was danach kommt, das werden wir sehen.“

Schon mehr als 30 Treffer haben beide zusammen in der 2. Fußball-Bundesliga für die Bremer erzielt. Ducksch hat einen Vertrag bis 2024, Füllkrug ist noch bis 2023 an Werder gebunden.

Nächstes Spitzenspiel am Ostersonntag

Fritz hofft auch beim kommenden Spiel gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auf das Sturmgespann. Aber nach dem Geschmack des Profifußball-Leiters müssen auch andere Spieler in der Lage sein, Tore zu schießen. „Wir können uns nicht nur auf Duckschi und Fülle verlassen“, sagte er: „Der Anspruch ist schon da, dass wir auch mehr Torgefahr aus anderen Positionen heraus entwickeln.“

Vor dem Spiel gegen Nürnberg soll beim zuletzt genesenen Kapitän nach und nach „das Programm“ gesteigert werden, damit er bald wieder in die Startelf zurückkehrt. Marco Friedl wird mit seinem Nasenbeinbruch, den er sich im Spiel beim FC St. Pauli (1:1) zugezogen hatte, am Wochenende zur Verfügung stehen.

Werder zu sehr abhängig von Füllkrug/Ducksch?

Füllkrug selbst hat leise Befürchtung, dass die Bremer im engen Aufstiegsrennen etwas zu abhängig von ihrem erfolgreichen Stürmerduo werden könnten. „Für Duckschi und mich ist es schön, dass wir so gut treffen. Aber ein bisschen mehr Flexibilität wäre für uns vielleicht gar nicht schlecht“, sagte der 29-Jährige.

Füllkrug sagte aber auch: „Das kommt noch.“ Und der Angreifer erklärte zudem, warum das Zusammenspiel zwischen ihm und dem ein Jahr jüngeren Ducksch so gut funktioniert. „Wir spielen jetzt immer mit demselben System, sind sehr gut eingespielt und mittlerweile ist das Spiel auch etwas auf uns beide da vorne zugeschnitten“, sagte er. (dpa)

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