Vor einem Monat noch Spitzenreiter: Schleswig-Holstein wieder mit bundesweit niedrigster Inzidenz
Ein Ärztin hält ein Abstrich-Stäbchen für einen Coronatest. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag auf 823,9 gesunken. Damit gilt der Norden bundesweit wieder als Corona-Musterland und zeigt, wie schnell die Omikron-Welle auch wieder abebben kann.
Schleswig-Holstein hat zuletzt wieder die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz unter den Bundesländern verzeichnet. Die Landesmeldestelle in Kiel gab die Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag für den Norden mit 823,9 an. Vergleichsweise ähnlich niedrig war die Inzidenz mit 876,7 für das Land Thüringen. Alle anderen Bundesländer – u.a. Hamburg/1658,2, Niedersachsen/1208,2 – wiesen vierstellige Werte auf.
Zum Jahreswechsel hatte das frühere Corona-Musterland Schleswig-Holstein im Zuge der Omikron-Welle seine Spitzenposition zwischenzeitig verloren. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert Koch-Institut am Donnerstagmorgen bei 1465,4.
Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 823,9
In Schleswig-Holstein wurden am Donnerstag 4107 bestätigte Neuinfektionen gemeldet - eine Woche zuvor waren es 5290. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Patienten mit Corona je 100.000 Menschen innerhalb einer Woche, stieg leicht auf 5,26. Eine Woche zuvor lag sie bei 5,36. 332 Patienten lagen mit Corona in Krankenhäusern.
Auf Intensivstationen lagen 48 Corona-Patienten; eine Woche zuvor waren es 43. Von ihnen werden derzeit 31 beatmet. (dpa)