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38-Jähriger randaliert mit Schlagstock – und verletzt Polizisten

Beamter der Rotenburger Polizei (Symbolbild).

Beamter der Rotenburger Polizei (Symbolbild). Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Am helllichten Tag zertrümmert ein Mann in Rotenburg Autoscheiben, bedroht und beleidigt Frauen. Am Ende seiner kriminellen Tour schlägt er einem Beamten ins Gesicht.

Von Redaktion 03.08.2026, 05:50 Uhr
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Rotenburg. Wie Marvin Teschke, Sprecher der Polizei Rotenburg, mitteilte, gingen am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr mehrere Notrufe ein. „Zeugen meldeten einen Mann, der im Bereich der Straße An den Wiedauwiesen mit einem Schlagstock unterwegs sein soll“, heißt es in einer Mitteilung. Wenig später sei die Situation dann im Bereich der Stadtkirche eskaliert.

„Dort ging der 38-jährige Mann zu einem stehenden Pkw und schlug ohne erkennbaren Grund mehrfach mit dem Schlagstock gegen einen Außenspiegel sowie eine Fensterscheibe“, so Teschke weiter. Im Fahrzeug befanden sich zu diesem Zeitpunkt drei Frauen im Alter von 25, 28 und 50 Jahren sowie ein 12-jähriges Kind. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

38-Jähriger bedroht E-Scooter-Fahrerin

Anschließend soll der Mann eine der Frauen beleidigt und eine vorbeifahrende E-Scooter-Fahrerin bedroht haben. Danach setzte er seinen Weg in Richtung Stadtbibliothek fort, wo Polizisten den 38-Jährigen „mehrfach aufforderten“, den Schlagstock fallen zu lassen.

Da der Mann jedoch keine Anstalten machte, den Schlagstock aus der Hand zu legen, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Sie hätten ihn schließlich überwältigen und fesseln können.

Dabei habe der Mann erheblichen Widerstand geleistet und einem Polizisten ins Gesicht geschlagen. Der Beamte erlitt laut Teschke leichte Verletzungen, blieb jedoch dienstfähig.

Polizei ermittelt wegen zahlreicher Vergehen

Die Polizei ermittelt nun gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Bedrohung, mehrerer Beleidigungen, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zu den Hintergründen des Vorfalls wird noch ermittelt. (pm/vdb)

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