Lkw-Anhänger brennt aus: Hanstedter Feuerwehr im Großeinsatz auf der A7
Auf der A7 ist ein Lkw-Anhänger vollständig ausgebrannt. Foto: Feuerwehr
Feuerwehren aus dem Kreis Harburg müssen am Dienstagabend zu einem Brand auf der A7 ausrücken. Der Einsatz gestaltet sich aufwendig. Die A7 wird zwischen Evendorf und Bispingen gesperrt.
Evendorf. Am Dienstagabend wurden die Feuerwehren Egestorf, Evendorf und Sahrendorf/Schätzendorf aus der Samtgemeinde Hanstedt (LK Harburg) und die Wehren Bispingen und Behringen aus dem Heidekreis zu einem brennenden Lkw auf die Autobahn 7 alarmiert.
Nach Angaben des Lkw-Fahrers bemerkte er einen Feuerschein an seinem Anhänger. Etwa 700 Meter vor der Rastanlage „Lüneburger-Heide-West“ brachte er sein Gespann auf dem Standstreifen zum Stehen. „Das
Feuer breitete sich schnell auf dem Anhänger aus. „Geistesgegenwärtig koppelte der Fahrer seine Zugmaschine vom Anhänger ab“, berichtet der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt, Jürgen Meyer-Albers.
Geladene Textilien sorgen für Probleme
Beim Eintreffen der Feuerwehren an der Einsatzstelle stand der Anhänger bereits im Vollbrand. Unter Atemschutz gingen mehrere Trupps vor. „Mit Strahlrohren und einem Schaumrohr konnte der Brand schnell eingedämmt werden“, sagt Meyer-Albers. Tanklöschfahrzeuge stellten die Löschwasserversorgung sicher.

: Um an die letzten Brandnester zu kommen wurde ein Bagger eingesetzt. Foto: Feuerwehr
Die Ladung bestand laut Feuerwehr augenscheinlich aus Textilien, deren Brandbekämpfung sich aufwendiger gestaltete. „Um an die Brandnester in der Ladung zu kommen, wurden diese zunächst händisch auseinandergezogen und einzeln abgelöscht“, so der Hanstedter Feuerwehrsprecher. Dafür wurde der Bagger eines privaten Unternehmens zur Einsatzstelle beordert. Der Bagger unterstützte beim Auseinanderziehen des Brandgutes, damit letzte Glutnester gelöscht werden konnten.
A7 ist voll gesperrt
Die Autobahn 7 war zwischen Bispingen und Evendorf zunächst in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Während der fortlaufenden Löscharbeiten blieb die Autobahn in Richtung Süden weiter gesperrt. Dies führte zu einem längeren Rückstau auf der A7 und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Umleitungsstrecken.
Für die rund 78 Einsatzkräfte endete der Einsatz nach etwa 2,5 Stunden. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen, dies ermittelt die Autobahnpolizei aus dem Heidekreis. (set/pm)