Messerangriff in Hamburg-Billstedt: mutmaßlicher Täter in Psychiatrie
Ein 17-Jähriger, der seinen Vater am Donnerstag im Stadtteil Billstedt mit Messerstichen getötet haben soll, wird in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Das habe ein Richter entschieden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Der Jugendliche sei bereits vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen.
Der junge Mann soll laut Polizei im Streit in einer Folgeunterkunft für Flüchtlinge mit einem Messer auf seinen 62 Jahre alten Vater eingestochen haben. Dieser starb noch am Tatort. Zum Hintergrund des Streits machte die Polizei keine Angaben.
Vater und Sohn hätten die somalische Staatsbürgerschaft, sagte der Sprecher. Die Polizei hatte den Jugendlichen zunächst festgenommen und die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Mordkommission.
(dpa/Ino)