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Blaulicht

Stretch-Limousine gerät ins Visier der Polizei – Mann mit 3,59 Promille

Eine Kontrolle einer Stretch-Limousine auf dem Autohof Rade in Neu Wulmstorf endete mit mehreren Strafverfahren (Symbolbild).

Eine Kontrolle einer Stretch-Limousine auf dem Autohof Rade in Neu Wulmstorf endete mit mehreren Strafverfahren (Symbolbild). Foto: Unsplash.com/de/Richard R.

Beamte kontrollierten in Neu Wulmstorf eine Neun-Meter-Limousine. Das Ergebnis versetzte den Fahrer in Erstaunen. Am Wochenende waren zudem betrunkene Verkehrsteilnehmer unterwegs.

Von Redaktion 20.09.2026, 14:25 Uhr
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Landkreis Harburg/Hamburg. Eine Kontrolle einer Stretch-Limousine auf dem Autohof Rade an der A1 in Neu Wulmstorf endete am späten Samstagnachmittag mit mehreren Strafanzeigen. Wie die Polizeiinpektion Harburg am Sonntag berichtet, war der Versicherungsschutz des fast neun Meter langen Fahrzeugs erloschen und es war seit Anfang des Monats „außer Betrieb gesetzt“.

Der Fahrer der Limousine zeigte sich erstaunt. Gegen ihn und den Halter der Stretch-Limousine seien Strafverfahren, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauchs, eingeleitet worden. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt mit der Limousine und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher.

Autofahrer setzt sich in Buchholz mit 2,45 Promille hinters Steuer

Wie die Polizeiinspektion Harburg weiter mitteilt, meldeten Zeugen den Beamten am Freitagmittag (18. September) einen Autofahrer in Buchholz, der zuvor auf einem Parkplatz gestürzt und dann mit einem Pkw weggefahren sei. Die Beamten fuhren zur Anschrift des Fahrers. „An der Halteranschrift treffen die eingesetzten Polizeibeamten auf den Fahrzeugführer und können eine Alkoholisierung und weitere, körperliche Einschränkungen als Ursache für den Sturz feststellen.“ Ergebnis des Atemalkoholtests: 2,45 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt; ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Getrunken ja – Alkoholtest: nein

Auch anderenorts im Kreis Harburg waren betrunkene Autofahrer unterwegs. Bei der Polizei der Gemeinde Seevetal ging am frühen Sonntagmorgen (20. September) eine Mitteilung zu einem liegengebliebenen Pkw ein. Laut Mitteilung handelte es sich bei dem besagten Pkw um einen Tesla, der aufgrund mangelnder Stromversorgung an der Hanstedter Straße zum Stehen gekommen sei und nicht mehr weiterfahren könne.

Vor Ort seien Polizisten auf den Tesla-Fahrer gestoßen, bei dem sie „deutlichen Alkoholgeruch“ wahrgenommen hätten. Der Mann räumte gegenüber den Beamten ein, alkoholische Getränke konsumiert zu haben. Einen freiwilligen Atemalkoholtest habe er jedoch abgelehnt. Das half jedoch nichts: Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt; zudem erwartet den Mann ein Strafverfahren.

Junge Autofahrerin kommt von der Straße ab

Welche Folgen es haben kann, wenn man sich betrunken hinters Steuer setzt, musste eine junge Autofahrerin am Sonntag ebenfalls in Seevetal erfahren. Die Frau kam laut Polizeibericht mit ihrem Pkw auf der Metzendorfer Straße in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Bordstein und kam in einer Hecke zum Stehen. Die Fahrerin und der Beifahrer blieben unverletzt; es war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.

Während der Unfallaufnahme hätten die Polizisten festgestellt, dass die junge Autofahrerin alkoholisiert gewesen sei. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 1,10 Promille. Auch hier wird seitens der Polizei ein Strafverfahren eingeleitet.

Trauriger Promille-Spitzenreiter am Hamburger Hauptbahnhof

Mit deutlich mehr Promille griffen Beamte der Bundespolizei einen 42-Jährigen am Hauptbahnhof Hamburg auf. Ein „besorgter Reisender“ habe am Samstagmorgen (19. September) gegen 8.50 Uhr einer Präsenzstreife der Bundespolizei eine offensichtlich „hilflose Person“ am Treppenabgang zu den Gleisen 3 und 4 auf dem Südsteg gemeldet.

„Vor Ort stellte die Streife der Bundespolizei anschließend sehr schnell fest, dass der stark alkoholisierte Mann nicht mehr wegefähig war. Versuche, alleine zu gehen, scheiterten.“

Die Beamten hätten den 42-Jährigen in Gewahrsam genommen und zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,59 Promille. Ein Arzt habe im Rahmen einer Untersuchung die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes festgestellt. Anschließend kam der Mann zur Ausnüchterung in eine Zelle und wurde später „wieder wegefähig“ entlassen. (pm/vdb)

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