Alarm am Stader Hansehafen – Feuerwehr bedankt sich
Im Goebenhaus in Stade brannte es in einer Küche in einer Wohnung. Foto: Feuerwehr Stade
Wenn‘s in der historischen Altstadt brennt, herrscht Großalarm in der Stader City. So wie am Freitagabend, als es Lob von allen Seiten gibt.
Stade. In der Not hilft man sich: Diesen Spruch beherzigten am Freitagabend bei einem Feuerwehreinsatz in der Stader Altstadt gleich mehrere Gruppierungen: Nachbarn, Passanten, Anwohner - und natürlich die Rettungskräfte selbst.
Doch der Reihe nach. Wegen eines Küchenbrandes war die Feuerwehr Stade am Abend zum Goebenhaus in die Straße Wasser West gerufen worden. „Dort war es im ersten Obergeschoss zu einem Feuer in einer Küche gekommen. Bei unserem Eintreffen war das Treppenhaus bereits verraucht“, berichtet die Feuerwehr in einem Einsatzbericht via Instagram.
Loblied Nummer eins: Nachbarn unterstützten laut Feuerwehr die Bewohner dabei, das Haus trotz des verrauchten Treppenhauses zu verlassen. Dadurch sei niemand zu Schaden gekommen, es gebe keine Verletzten, so die Feuerwehr weiter.
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Feuerwehr: In nur sieben Minuten vor Ort
Ein Atemschutztrupp der Stader Retter löschte die Flammen. „Das Feuer hatte in der Küche bereits um sich gegriffen, sodass die Wohnung vorerst unbewohnbar ist“, sagt die Feuerwehr. Schließlich sei das Gebäude belüftet worden.
Herausragend Nummer zwei: Von der Alarmierung bis zum Eintreffen erster Kameraden benötigte die Feuerwehr Stade nur sieben Minuten - „unser schnelles Eingreifen verhinderte einen kompletten Wohnungsbrand“.
Tische werden kurzerhand beiseite geräumt
Und dann war den Rettungkräften noch eines wichtig - bemerkenswert Nummer drei: Die Stader Retter richten ihren Dank „an die aufmerksamen Menschen am Fischmarkt, die kurzerhand einige Tische und Werbetafeln beiseite räumten, um uns die in der Altstadt manches Mal doch sehr herausfordernde Einsatzfahrt zu erleichtern“.
Insofern konnte am Freitagabend Schlimmeres in Stade verhindert werden. (tip)
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