Laute Schreie kurz vor Mitternacht an A1 – Großeinsatz
Auch ein Drohnenteam kam zum Einsatz. (Symbolbild) Foto: Feuerwehr/Archiv
Zwei Zeugen haben an der Raststätte Grundbergsee Nord Hilferufe gehört. Suchhunde werden angefordert. In Cuxhaven sorgt eine dubiose Zeitungsanzeige für Ärger.
In der Nacht zum Donnerstag kam es nahe der Raststätte Grundbergsee Nord an der A1 im Kreis Rotenburg zu umfangreichen Suchmaßnahmen. Wie die Polizei mitteilt, habe gegen 23.50 Uhr ein Besucher der Raststätte nach eigenen Angaben Hilferufe aus Richtung eines angrenzenden Waldstücks gehört. Gleichzeitig habe der Mann auf dem Parkplatz einen offenstehenden Pkw entdeckt. Das kam ihm merkwürdig vor, er wählte den Notruf.
Ein weiterer Zeuge gab später zudem an, die Schreie ebenfalls gehört zu haben. Laut diesem Zeugen könnte es sich dabei um eine männliche Stimme gehandelt haben.
Suchhunde im Einsatz
Da eine Notlage zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, berichtet die Polizeiinspektion Rotenburg. Neben Polizeikräften kamen dabei auch Kräfte der Feuerwehr, eine Drohne und sowie Suchhunde zum Einsatz.
Alle Maßnahmen blieben ohne Auffälligkeiten, sodass die Suche gegen 5 Uhr in der Früh endete.
Dubioses Haustürgeschäft: Seniorin gibt Goldschmuck ab
Eine Seniorin aus Cuxhaven hat am Dienstag bei der Polizei einen möglichen Betrug angezeigt. Die Frau erschien auf der Wache, nachdem sie auf eine Zeitungsanzeige reagiert hatte.
In der Anzeige seien beliebige Gegenstände für Flohmarktverkäufe gesucht worden. Daraufhin sei ein Mann an ihrer Wohnanschrift erschienen. Für Flohmarktartikel habe er sich nach Angaben der Polizei jedoch nicht interessiert.
Durch eine geschickte und aufdringliche Gesprächsführung sei es dem Mann gelungen, der Seniorin hochwertigen Goldschmuck für einen sehr geringen Betrag abzukaufen. Die Polizei spricht in diesem Zusammenhang von einer möglichen Betrugsmasche über eine Zeitungsanzeige zum Ankauf von Flohmarktartikeln.
Polizei gibt Hinweise zu Haustürgeschäften
Die Polizei rät, bei Haustürgeschäften und Anzeigen besonders vorsichtig und aufmerksam zu sein. Unbekannte Personen sollten nicht ins Haus gelassen werden, wenn man allein ist. Wer möchte, solle sich von einer anderen Person begleiten lassen. Außerdem empfiehlt die Polizei, sich nicht bedrängen zu lassen. Wer sich bedrängt oder bedroht fühlt, solle unverzüglich die Polizei rufen.
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