Im Januar 1976 erleben weite Teile der Nordseeküste die zweite schwere Sturmflut in nur drei Wochen, die beinahe wieder eine Jahrhundertkatastrophe auslöste – doch Deichbrüche bleiben aus.
Werden die Altländer und Kehdinger im Jahr 2100 von einem Mega-Sperrwerk in der Elbmündung vor Sturmfluten geschützt? Diese Frage soll ein Forschungsprojekt beantworten. Warum Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts die Studie begrüßt.
Nutria und Deichbau waren Themen bei der Tagung der Europäischen Wasserverbände in Jork. Im Kampf gegen die Nager setzen die Niederländer auf besondere Methoden.
Es hat länger gedauert als geplant, es wurde auch teurer - nun aber hat Krummendeich einen schicken Wohnmobilstellplatz. Was Camper alles wissen müssen.
Seit November gilt nach drei Jahren freie Fahrt auf der K39, nun muss die Kreisstraße in Jork-Hinterbrack wieder voll gesperrt werden. Doch Pendler werden es dieses Mal einfacher haben.
Die Hamburg Port Authority (HPA) lässt die Bagger rollen: Ab April soll der Neuenfelder Fährdeich grundsaniert werden. Das trifft viele Airbus-Pendler.
Das Läuten der Sturmglocken schreckt die Menschen aus dem Schlaf. Die Flut stürmt heran, über die Deiche in Kehdingen hinweg und reißt Familien in den Tod. Zurück ins Jahr 1825.
Wann die Deicherhöhung in Hinterbrack startet, ist ungewiss. Biotop-Auflagen des Landes müssen noch in den Planfeststellungsbeschluss eingearbeitet werden. Das hat Konsequenzen.
Südlich von Kleinensiel ist eine Riesenbaustelle eingerichtet worden. Dort wird ein wichtiger Baustein der Energiewende installiert. Diesem Projekt muss die Deichschäferei weichen. Für die Deichschäfer ein Abschied mit Wehmut.
Kurioser Kneipenabend in Cuxhaven: Eine 30 Kilo schwere Figur verschwindet gegen Mitternacht. Gäste suchen auf eigene Faust. Jetzt tauchte der Kapitän wieder auf.
Bauarbeiten am Elbdeich in der Sturmflutsaison, das ist eigentlich ein Tabu. Doch in Hinterbrack arbeiten die Deichbauer trotzdem. Warum das okay ist, weiß der Oberdeichrichter.
Streit am Nordseedeich: Das Mini-Shetlandpony von Sonja Weidhase ist als „Fahrzeug“ unerwünscht. Sogar die Polizei musste schon einschreiten. Der Zwist schwelt weiter.
Das Verwaltungsgericht Stade hatte am 26. Juni den geplanten Abschuss des Wolfs in der Gemeinde Jork gestoppt. Jetzt legen die Richter ihre Begründung vor. Der Landkreis Stade kommt dabei gar nicht gut weg.
Politik in Bund und Land streiten, wie der Umgang mit dem Wolf geregelt werden kann. Vor Ort scheitern die Verantwortlichen an den juristischen Fallstricken, wie jetzt im Alten Land.
Umweltminister Christian Meyer (Grüne) geht beim Streit um den Öko-Ausgleich auf die Deichverbände zu. Doch sein Vorschlag stößt bei Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts nicht auf Begeisterung.
Nach zwei Wolfsangriffen mit fast 20 toten Deichschafen ist die Verursacherfrage geklärt. Das Ergebnis der DNA-Probe vom zweiten Angriff bestätigt, dass es wieder die junge Wolfsfähe GW4032f war. Darf das Tier jetzt abgeschossen werden?
Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr: Im Stader Nachbarkreis steckt am Donnerstagabend eine Gruppe Schafe im Schlick der Elbe fest. Die Ehrenamtlichen müssen schnell sein, denn die Flut setzt ein.
Die Deiche an der Niederelbe sind sicher. Das ist ein Ergebnis der Frühlingsdeichschauen. Das TAGEBLATT gibt einen Überblick über Probleme, vom Wolf bis zum Öko-Ausgleich, und den Stand der Baumaßnahmen. Eine gute Nachricht aus Hannover gab es auch.
Matthias Küver, Landwirt in Odisheim aus dem Kreis Cuxhaven, ist schockiert. Erneut schlug der Wolf auf einer seiner Weiden zu. Landvolk und Jägerschaft reicht’s: Sie kündigten ihre Mitarbeit auf.
Gewarnt hat der Deichverband der Zweiten Meile im Alten Land davor seit Jahren, jetzt ist es passiert: Zum Start der Weidesaison gab es den ersten Wolfsangriff auf Schafe im Küstenschutzeinsatz. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Immer wieder klagen Anwohner an Aue und Oberer Lühe, dass der Fluss nach Starkregenfluten randvoll ist. Um Hochwasserschutz und Abfluss zu verbessern, haben Politik und Verwaltung bei einem Hochwassergipfel ein Maßnahmenpaket geschnürt.
Die monumentale Altländer Sturmflutstele könnte im kommenden Jahr wieder stehen. Das Mahnmal für die Katastrophe von 1962 liegt derzeit auf dem Bauhof-Lagerplatz in Sandhörn - überwuchert vom Gras. Dabei soll es aber nicht bleiben. So ist der Stand.
Wasser ist Fluch und Segen. Das hat die Wissenschaftlerin Dr. Rossella Alba von der Humboldt-Universität bei den Lessing-Gesprächen in Jork deutlich gemacht. Sie sagt: Kooperation und Demokratie sind Grundlagen nachhaltiger, gerechter Wassernutzung.
Zumindest für die Deiche war das bislang regenreiche Jahr ein Segen. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten: Die Elbdeich-Erhöhung stockt weiter, klagt Landrat Seefried. Und es kommt noch dicker: Naturschützer bremsen das Mammutprojekt.
Im September hatte es noch einen Sitzstreik auf dem Deich gegeben - für neue Bänke. Die Bürgervertretung Neuenfelde-Francop-Cranz setzte „auf Diplomatie“. Jetzt hat sich etwas getan.
Der Elbdeich zwischen Lühe-Sperrwerk und Hinterbrack ist für die Sturmflutsaison gewappnet. Im Anschluss an die Deichschau hatte Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts noch eine weitere gute Nachricht zu verkünden. Es tut sich etwas beim Thema Hahnöfersand.
Oberdeichrichter und Deichschäfer schlagen Alarm: Zwischen Jork-Hinterbrack und Leeswig streift ein Wolf durch die Plantagen. „Ich kann nicht mehr schlafen“, sagt der betroffene Schäfer.
Vor gut einem Monat wurden am Ostedeich in Großenwörden drei Schafe vom Wolf gerissen. Eltern haben Angst um ihre Kinder, Schafhalter holen ihre Tiere vom Deich und der Deichverband bangt um den Küstenschutz. Was die Deichanwohner jetzt fordern.
Ein Wolf hat in Butjadingen Schafe gerissen. Das beunruhigt auch den II. Oldenburgischen Deichband. Seine Forderungen hat Deichbandvorsteher Peter Aengeneyndt jetzt bei einem Pressegespräch formuliert.