Vor den Baggern rücken die Biologen an. Flora und Fauna müssen vor der Deicherhöhung unterhalb des Lühe-Anlegers kartiert werden - auch für den Öko-Ausgleich.
80 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Ratssitzung in Balje. Sie treibt um, dass 540 Hektar Kleierde, also bestes Ackerland, in den Deich verbaut werden sollen.
Im Grunde sind sich alle einig: Die Elbdeiche müssen so schnell wie möglich erhöht werden. Doch die Diskussionen um den Öko-Ausgleich bremsen. Nun gibt es einen neuen Vorschlag.
Hamburg hat die Pläne für die Erhöhung des Hauptdeiches in Cranz und Neuenfelde und den Neubau der Straße überarbeitet. Das hat Folgen für die Hamburg-Pendler.
Seit November gilt nach drei Jahren freie Fahrt auf der K39, nun muss die Kreisstraße in Jork-Hinterbrack wieder voll gesperrt werden. Doch Pendler werden es dieses Mal einfacher haben.
Die Hamburg Port Authority (HPA) lässt die Bagger rollen: Ab April soll der Neuenfelder Fährdeich grundsaniert werden. Das trifft viele Airbus-Pendler.
Schneckentempo, Befreiungssschlag, 150 Millionen Euro: Beim Deichbau an der Elbe drängt die Zeit. Landrat Kai Seefried hat einen neuen Plan - doch dafür müssen die Naturschützer mitmachen.
Die Deicherhöhung ist immens wichtig, auch in Nordkehdingen soll es losgehen. Doch im Vogelschutzgebiet brütet die Uferschnepfe - und die sorgt für eine satte Verzögerung.
Bevor die Deichbauer loslegen können, müssen Fauna und Flora zwischen Grünendeich und Twielenfleth kartiert werden. Ab 2028 soll die Deicherhöhung starten.
Um den Hochwasserschutz sicherzustellen, müssen entlang der Elbe alle Deiche erhöht werden. Für Krautsand wird das Vorhaben immer konkreter. Unter anderem wird ein Weg für Strand-Besucher verschoben.