„Durch das bisschen Fett wird schon nichts passieren“: Gernot Witte, Geschäftsführer des Abwasserzweckverbands Altes Land und Geestrand, sieht das anders. Denn er kennt die Folgen.
Die EWE Netz spricht von unbezahlten Rechnungen in Cuxhaven - und droht mit einer Unterbrechung der Wasserversorgung. Die K1 Holding weist die Vorwürfe vehement zurück und pocht auf Klärung.
Die Altländer und Horneburger setzen auf einen Steuerspar-Trick, um Haushalte und Gewerbe vor Mehrkosten bei der Schiet-Entsorgung zu bewahren. In der CDU Lühe gibt’s Widerstand.
In Sachen Abwasser und Kita hat der Horneburger Samtgemeinderat wegweisende Entscheidungen getroffen. Bei beiden steht die Entlastung der Bürger im Fokus.
In Stade-Hahle kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu einem Schmutzwasserrückstau - möglicherweise mit unangenehmen Folgen. Was Hausbesitzer wissen müssen.
Knapp 40 Euro mehr fürs Abwasser muss ein Single-Haushalt in Harsefeld in diesem Jahr aufbringen. Das Klärwerk der Samtgemeinde soll mit dem Geld zukunftsfähig bleiben.
Bürger in Drochtersen werden ab 2025 mehr für Abwasser zahlen müssen. Ausnahme: Im Ortsteil Assel wird der Toilettengang sehr viel günstiger bleiben als in Drochtersen. Das sind die Gründe.
Zusammenhalt ist der rote Faden der vergangenen 25 Jahre. Solange gibt es jetzt die Genossenschaft Abwasserentsorgung Burweg, die AEB. Am Anfang aber standen jede Menge Schiet - und Eigensinn.
Die Liste, die Klärwerksleiterin Simone Meiert der Stader Politik präsentierte, schien endlos: In den kommenden zehn Jahren müssen insgesamt knapp 13 Millionen Euro in die Anlage gepumpt werden. Das hat auch Folgen für die Abwassergebühren.
Die Kommunalpolitiker im Alten Land und in Horneburg stehen vor der Wahl: Ein Steuerschlupfloch nutzen oder ihre Bürger bei der Abwassergebühr stärker belasten. Die Bürgermeister haben ihre Entscheidung getroffen. Jetzt sind die Räte am Zug.
Kaum ein Land in Europa hat so viel Küste wie das Vereinigte Königreich. Doch die „Great British Seaside“ wird zunehmend von Abwasser verschmutzt. Die Gründe dafür sind haarsträubend.
Die Verschmutzung von Flüssen und Küstengewässern in Großbritannien mit menschlichen Fäkalien macht immer wieder Schlagzeilen. Inzwischen ist sogar ein weltbekanntes Sportereignis betroffen.
Anlässlich des Weltwassertags am 22. März lädt die Zukunftswerkstatt Altes Land ein zum öffentlichen Experten-Gespräch am Freitag, 22. März, 16 Uhr, im Museum Altes Land in Jork, Westerjork 49. Experten aus allen drei Meilen des Alten Landes und Kehdingen aus den Bereichen (...).
Keine Abwasserentsorgung für Tesla mehr? Der Autobauer soll sich nicht an die Grenzwerte halten. Dem örtlichen Wasserverband drohen deshalb Kosten in Millionenhöhe - doch er will sich wehren.
Mehr als vier Millionen Kubikmeter Abwasser rauschen pro Jahr durchs Stader Kanalnetz zum Klärwerk. Die Instandhaltung von Klärwerk und Leitungen kostet viel Geld. Die Folge: Die Gebühren sind zu Jahresbeginn gestiegen - so hoch sind sie jetzt.
Der Abwasserzweckverband Altes Land und Geestrand wird die Schiet-Gebühr zum 1. Januar 2024 auf 2,76 Euro pro Kubikmeter erhöhen. Damit die Altländer und Horneburger nicht noch stärker belastet werden, plant die Politik jetzt einen radikalen Schnitt.
Dieser Service stinkt zum Himmel: kein Telefonkontakt, keine Antworten auf Mails, keine Erklärung zu Gebührenbescheiden. Die Kunden der Abwasserentsorgung Stade sind schwer genervt. Welche Probleme es gibt und was die Stadt dazu sagt.
Drochtersen
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Diese Lösungssuche hat Jahre gedauert: Am Mittwoch entschied der Drochterser Rat, wie es mit dem überlasteten Klärwerk weitergehen soll. Für die Bürger wird es teuer.
Drochtersen
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Es bleibt noch immer ungeklärt, ob die Gemeinde Drochtersen weiter mit der EWE Wasser GmbH zusammen arbeitet und für 6,8 Millionen Euro das alte Klärwerk modernisiert. Weshalb die CDU im Bauausschuss erneut große Vorbehalte äußerte.
Altes Land
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Der Abwasserzweckverband Altes Land und Geestrand investiert in Wetterndorf 1,7 Millionen Euro in den Untergrund. Die Altländer bauen an der Elbe einen neuen Ablauf für ihre Kläranlage. Warum der Verband in Zukunft auf "doppelte Sicherheit" setzt.
Stade
Langsam bekommt die Stadt das Desaster um die Abwasser-Abrechnungen in den Griff. Jetzt konnte Stadtrat Carsten Brokelmann verkünden, dass die Abrechnungen für den Dezember abgeschlossen und verschickt werden konnten - im April.
Drochtersen
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In Drochtersen verhandelt die Gemeinde seit Monaten mit der EWE Wasser GmbH über die Modernisierung des überlasteten Klärwerks. Eine Summe von 7,6 Millionen Euro steht jetzt im Raum. Die Verhandlungen laufen schleppend. Die Stimmung ist gereizt.
Harsefeld
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In Harsefeld wird aus Fäkalschlamm Energie-Gold. 440.000 Kilowattstunden Strom im Jahr kann das Klärwerk liefern. Das führte 2015 zu einer Klimaschutz-Auszeichnung für die Anlage unter Leitung von Harald Heins. Im Frühjahr geht der Tüftler in Rente.
Niedersachsen
Die Zahl der Corona-Fälle ist weit höher als die offiziellen Inzidenzwerte auf Basis der gemeldeten Fälle. Das belegt die Überprüfung des Abwassers in Bremen. Die Methode funktioniert offenbar gut und hat jetzt auch in Bremerhaven Interesse geweckt.
Landkreis Stade
Es ist geschafft: Die Stader Abwasser-Entsorgung (AES) hat am Montag die noch offenen Gebührenbescheide final bearbeitet. Damit endet für die Stadt eine unrühmliche Geschichte, die nun die Kunden ausbaden müssen.
Oldendorf-Himmelpforten
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In der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten steigt die Abwassergebühr. Seit Januar gilt der neue Preis für Haushalte in Düdenbüttel, Hammah, Himmelpforten und Großenwörden.
Drochtersen
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Die Zukunft der Drochterser Abwasserentsorgung hat das ganze Jahr über für Zündstoff gesorgt. Zwar gab es kürzlich eine politische Entscheidung für eine Modernisierung des überlasteten Klärwerks. Doch die Probleme sind noch nicht vom Tisch.
Stade
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Harsche Kritik musste sich Stades Bürgermeister Sönke Hartlef (CDU) während der Ratssitzung anhören. Die Politik rüffelte unisono die Informationspolitik der Stadt bei dem Debakel um die Abwasser-Abrechnungen. So geht es jetzt weiter.
Stade
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Das Abwasser-Debakel dauert nun schon ein Jahr an. Viele Stader müssen trotzdem noch Monate auf ihre Gebührenbescheide warten. Aus diesen Gründen.
Stade
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Für Haushalte und Betriebe aus Stade, Bützfleth, Assel und Oldendorf-Himmelpforten soll die Abwasserentsorgung ab 1. Januar 2023 teurer werden. Dass die Gebühren womöglich steigen, hat viele Gründe.
Nachbarkreise
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Dass die Abwasser in der Kläranlage landen, ist für die meisten selbstverständlich. Auf dem Land ist es das aber nicht. Dort nutzen viele Bürger Kleinkläranlagen auf dem eigenen Grundstück. Auf die Besitzer der Mini-Kläranlagen im Kreis Cuxhaven kommt nun einiges zu.
Altes Land
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Der Abwasserzweckverband Altes Land und Geestrand (AZV) wird die Abwasser-Gebühr für die Schiet-Entsorgung zum 1. Januar 2023 um zehn Cent auf 2,64 Euro pro Kubikmeter erhöhen. Damit nicht genug: EU-Recht bedroht die Zukunft des AZV.
Drochtersen
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Kehrtwende bei der CDU: Nach monatelangem Hickhack hat sich der Drochterser Bauausschuss für eine Sanierung des alten Klärwerks entschieden. Die große Frage ist jetzt: Will die EWE das noch?
Stade
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Mit der Übernahme der Abwasserentsorgung Stade (AES) hat sich die Stadtverwaltung kein Ruhmesblatt verdient. Seit fast einem Jahr hakt es mit den Gebührenbescheiden. Jetzt kommt Bewegung in die peinliche Angelegenheit - doch es gibt ein neues Problem.
Drochtersen
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Wieder keine Einigung - und die Zeit drängt: CDU und FWG wollen das Abwasser der Altgemeinde Drochtersen nach Stade leiten - obwohl die Hansestadt das ablehnt. Der Noch-Betreiber reagiert genervt.
Drochtersen
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CDU und FWG in Drochtersen möchten das Abwasser der Gemeinde künftig nach Stade entsorgen: Die Hansestadt will da nicht mitmachen und winkt ab. Das hindert die beiden Parteien jedoch nicht daran, ihr Ziel weiter zu verfolgen.
Stade
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Tausende Haushalte warten seit Monaten auf ihre Abwassergebühren-Bescheide. Die Stadt Stade hatte die Abwasserentsorgung von den Stadtwerken übernommen – und die Daten in ein eigenes System. Doch das hakte. Die Softwareprobleme sind behoben. Nun muss nachgezahlt werden