Pyrotechnik, Schlägerei, Verletzte: Chaos in der Regionalliga
Die Polizei musste am Freitag eine Auseinandersetzung zwischen Anhängern des VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV auflösen. (Symbolbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Verletzte durch Pyrotechnik und eine Massenschlägerei. Beim Fußballspiel zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV hat die Polizei viel zu tun.
Lübeck. Im Rahmen eines Fußballspiels zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV sind mehrere Menschen in Lübeck verletzt worden. Es handele sich bei allen neun Betroffenen um leichte Verletzungen, berichtete ein Polizeisprecher.
Während der Partie der D/A-Ligakonkurrenten am Freitag erlitten drei Fans aus dem Heimblock des VfB Lübeck eine Rauchgasvergiftung durch Pyrotechnik. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Am späteren Abend kam es dann noch zu einer Auseinandersetzung zwischen Fangruppierungen beider Vereine. Hier wurden weitere sechs Personen verletzt. Insgesamt seien mehr als 50 Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen, berichtete der Polizeisprecher.
Polizei rechnet mit länger andauernder Ermittlung
Einsatzkräfte der Polizei trennten die beiden Gruppen voneinander und nahmen die Personalien auf. Auch im Nachhinein wurden vermehrte Kontrollen im Nahbereich des Stadions durchgeführt, um die Situation zu beruhigen.
Wie es zu der Auseinandersetzung zwischen den Anhängern der beiden Vereine kam, werde jetzt geprüft. Aufgrund der hohen Anzahl an Beteiligten rechnet die Polizei derzeit mit einer länger andauernden Ermittlung.
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