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Verbraucherschutz

China wettert gegen EU-Strafe für AliExpress

Die Online-Plattform AliExpress gehört zum chinesischen Alibaba-Konzern. (Archivbild)

Die Online-Plattform AliExpress gehört zum chinesischen Alibaba-Konzern. (Archivbild) Foto: Johannes Neudecker/dpa

Die EU-Kommission hat die zum chinesischen Alibaba-Konzern gehörende Plattform AliExpress mit einer hohen Strafe belegt. Peking wirft der EU vor, digitale Barrieren zu errichten.

Von dpa 22.07.2026, 09:25 Uhr
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Peking. China hat die Millionenstrafe der EU gegen den Online-Marktplatz AliExpress scharf kritisiert. China äußere „starke Unzufriedenheit und ernste Besorgnis“, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Man lehne es entschieden ab, dass die EU unter Berufung auf die Plattformregulierung digitale Barrieren errichte und chinesische E-Commerce-Unternehmen mit diskriminierenden Maßnahmen in ihrem normalen Geschäftsbetrieb in Europa einschränke und unter Druck setze. 

China werde chinesische Unternehmen dabei unterstützen, ihre Rechte zu verteidigen. Zudem werde die chinesische Regierung wirksame Maßnahmen ergreifen, um deren Interessen zu schützen.

EU verhängte 550 Millionen Euro Strafe 

Die EU hatte eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte verhängt. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte.

Nach Ansicht der EU-Kommission hat das Unternehmen nicht genug getan, um die Verbraucher in der EU vor illegalen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, hieß es.

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